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Mittwoch, 30. Dezember 2015

Innenstadt: Naschmarkt am Dom


Kurz vor Weihnachten, fanden wir uns eines Samstag Nachmittags in der Stadt mitten im Trubel der ganzen Last-Minute-Shopper und  Weihnachtsmarktbesucher in der Innenstadt wieder. Um den ganzen  zu entkommen, flohen wir für Cappuccino und Mädelsplausch in die Glitzer und Klim-Bim-Wohlfühloase des "Naschmarktes" am Dom. Zu finden ist der Naschmarkt in der Domstraße 4, U-Bahnhaltestelle Dom/Römer mit U4 oder U5 oder mit der Straßenbahn 11 oder 12 bis Römer/Paulskirche.

Wie der Name schon verrät, wird man im Naschmarkt zum Naschen und vor allem zum Genießen verführt. Zur Auswahl stehen im Lichte des Glitzers  leckere Torten, Küchlein, Cookies, Schokoladen- und Kaffeespezialitäten aber auch herzhaft Bauernsandwiches, Bionaden und vielen mehr.

Abgesehen von diesen vielen Leckerein an der Theke (Selbstbedienung gewünscht), kann man im Naschmarkt am Dom auch verspielte, witzige, glitzernde, vollkommen unnötige aber dafür umso fabelhaftere Deko- und Geschenkartikel shoppen.  Alles in Allem eine Atmosphäre, die ein bisschen an Alice im Wunderland erinnert: "It is always tea time!"

Sollte also das Bedürfnis nach mädchenhaft-verspieltem Schi-Schi und gutem Cappuccino akut aufsteigen, ist der Besuch in den Naschmarkt am Dom die richtige Kur. Aber wohl eher nur mit den Girls, es sei denn der Mann in Frage ist bereits Glitzer-abgehärtet.

Yours GingerBee

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Bahnhofsviertel: The Kinly Bar


We are back!
Long time no see... aber wie das im Leben manchmal so ist: Life is what happens, while you're busy making other plans! Aber jetzt sind wir wieder da und das auch noch voller Tatendrang!!

Um Material für diesen neuen Post zu sammeln, haben wir uns auch gleich wieder dort hin begeben, wo wir mit unserem letzten Post aufgehört haben: ins Bahnhofsviertel.

An dem letzten Adventswochenende haben wir endlich  The Kinly Bar besucht. Dieser Besuch war laut unserer To-Do-Liste schon längst fällig. Die offizielle Adresse der Bar lautet Elbestraße 34, welche sich genau rechts neben dem Hotel Elbe und schräg gegenüber vom Pik Dame befindet und nur einen ca. 7 minütigen Fußweg von der Haltestelle Hauptbahnhof entfernt liegt.
So weit so gut in der Theorie. Denn ein kleines Detail fehlt noch: The Kinly Bar reiht sich in die Riege der immer beliebter werdenden Bars ein, die an den Prohibitionsepoche der us-amerianischen Barszene der 20er Jahre angelehnt sind. Ganz rollenkonform befinden sich diese Bars "versteckt" hinter Türen und Eingängen, hinter denen man keine Bar vermutet. Erst nach einem  Klopfen an der Tür, weiß man, ob einem die "Pforte" geöffnet wird. Demzufolge ist nichts mit "einfach mal reinspazieren."

Ginger fand sich schon etwas früher als Bee vor der "unsichtbaren" Tür der Kinly Bar, mitten im Herz des Bahnhofsviertels, ein. Ginger sah dort in der Dunkelheit wartend wohl etwas "lost" aus - all in Black on Black Friday -  und wurde von einem ansässigen netten Obdachlosen darauf hingewiesen, dass die Bar der Begierde sich genau "DORT!" befindet ... So "geheim" scheint die Bar wohl dann auch wieder nicht zu sein.
Als sich unser Duo endlich komplettiert hat, klingelten wir an der unscheinbaren, dunklen Tür und ein netter Herr im chicen Retro-Style öffnete uns die Tür und bat uns herein  - Welch Balsam für unsere Seele, wir haben es geschafft.

Die steile Treppe führt in den gemütliche Gewölbekeller der Bar, ganz im Stil der amerikanischen Alkoholprohibitions Epoche gegründeten Speakeasy Bars. Sehr stilvoll.
Das Publikum ist sehr gemischt. "Proll-Banker", so wurde es uns mitgeteilt, sind hier nicht gerne gesehen - selten für Frankfurt - , was uns die Bar gleich noch ein Stück attraktiver macht.
Die Barkeeper, bekannt aus dem Roomers oder The Parlour, sind sehr sympathisch und helfen gerne bei der Auswahl des Drinks. Ab 10,- € aufwärts ist man dabei.
Der Gin und vieles mehr wird alles in Eigenproduktion hergestellt. Hinter der Kinly Bar steckt somit noch echtes Handwerk.
Wer einen kleinen Happen essen möchte, kann sich die einzige Köstlichkeit des Hauses bestellen: den klassischen Hot Dog. Was braucht man auch mehr!?

Auf alle Fälle einen oder auch mehrere Drinks wert!

Aber Achtung, The Kinly Bar ist schwer beliebt, also früh da sein (der nette Obdachlose weist Euch dann sicherlich auch den Weg), oder wer auf Nummer sicher gehen will, der reserviert gleich vor.

Cheers
Yours GingerBee

Sonntag, 30. August 2015

Bahnhofsviertelnacht


Jedes Jahr aufs neue öffnet das Frankfurter Bahnhofsviertel in der Bahnhofsviertelnacht  seine Türen & Tore für die breite Masse. Zum 8 mal feierte sich der berühmt berüchtigte Stadtteil Frankfurts in den Abendstunden des 20.08.2015 selbst und lädt hierzu immer gerne alle anderen ein, mitzumachen.

Besonders toll ist an diesem Event, dass es nicht wie die gewöhnlichen  Straßenfeste mit ihren 0-8-15- Crêpe- und Erdbeerbowleständen daherkommt. Diese üblichen Verdächtigen kennt man sowieso schon und hat genug davon.  In der Bahnhofsviertelnacht gibt vielmehr jeder lokale "Bahnhofsviertler" zum Besten was er kann:  DJ´s mit Vollbärten legen auf der Straße auf und verwandeln die neonbeleuchteten Gassen in Tanzflächen; Professionelle Damen verkaufen Shots und heizen die Menge ein; Indische, koreanische und fernöstliche Imbisse versorgen die Besucher kulinarisch; und alle Kioske und Bars machen mit den trinkfreudigen Besuchern des Festes den Reibach des Jahres.
Das Ergebnis der Bahnhofsviertelnacht jedes Jahr eine bunte Mischung, die ihres gleichen sucht: Während die Ladies der Etablissements auf den Balkonen tanzen, tanzt das Fußvolk auf der Straße - Anlageberater neben Tattoo-Künstler. Selbst die Polizei bleibt bei solchen Szenen einmal stehen und zückt das Smartphone um Fotos zu schießen.

Neben den üblichen Parties und dem Highlife der Straßen, kann man in dieser Nacht auch einen Blick  hinter die  Kulissen des Viertels wagen. Dieser Einblick kann sehr interessant sein, aber gleichzeitig auch einen bitter-sweeten Beigeschmack mit sich bringen. Denn so sehr sich das Viertel auch mittlerweile zur  In-Szene Frankfurts gemausert hat, trägt es doch noch einiges an "baggage" mit sich.
Ultimative Informationsquelle dieses Abends ist in jeden Fall das eigene Programmheft der Bahnhofsviertelnacht. Es informiert über die vielen unterschiedlichen Events, wie Bahnhofsviertelführungen, After-Show-Parties aber auch über die vielen  Locations, Institutionen, Organisationen,  wie etwa über La Strada oder den Drogendienst. Dieses sollte im Vorfeld an Ständen der Tourist-Info, Stadtbüchereien oder in den Frankfurter Bars und Restaurants ergattert werden. Wer lieber papierlos unterwegs ist und trotzdem alle Infos zu der Nacht und ihren endlosen Möglichkeiten parat haben möchte, kann diese auf der  Homepage des Bahnhofsviertels www.bahnhofsviertel-ffm.de nachlesen.

Wer die Führungen in der letzten Bahnhofsviertelnacht verpasst hat, muss nicht traurig sein, denn Bahnhofsviertelführungen gibt es auch außerhalb der Bahnhofsviertelnacht: https://www.frankfurter-stadtevents.de/themen/1190/. Allgemein findet ihr alles Rund um das Bahnhofsviertel in dem neuen Bahnhofsviertelmagazin. Dieses Magazin erschien zum ersten mal anlässlich der letzten Bahnhofsviertelnacht und ist u.a. auch dem aktuellen Stadtmagazin Journal Frankfurt beigelegt.

Till next time, auch außerhalb der legendären Bahnhofsviertelnacht!

Yours, GingerBee

Samstag, 22. August 2015

Bockenheim: Das Kochhaus


Auch GingerBee packt ab und zu eine Inspirationsflaute oder einfach die pure Faulheit, wenn es darum geht die innere Martha Stewart in der Küche rauszulassen.
Gut, dass im 21. Jahrhundert für fast jedes First-World-Problem ein passendes Konzept zur Lösung parat steht.  In diesem Fall ist es das Kochhaus in Bockenheim (Mit der U6 oder U7 bis zur Leipziger Straße).

Erstmalig lernten wir das Kochhaus 2010 in Berlin kennen und waren damals schon komplett begeistert.

Das Kochhaus ist ein Lebensmittelladen der besonderen Art. Denn es bietet ein Sortiment an, das sich ausschließlich nach hauseigenen Rezepten richtet: Alle Zutaten sind nach Personen portioniert und auf mehreren Tischen liegen die genau abgewogenen Zutaten für eine Person zum Kauf bereit.
Und die Rezepte schmecken wirklich. Das mag auch an den Zutaten liegen, die alle eine extrem hohe Qualität haben. Dieses Konzept ist einfach ideal für Single-Haushalte oder für Menschen, die nicht oft Kochen und sich aber nicht jede Woche wieder über vergammeltes Essen im Kühlschrank ärgern wollen. Im Kochhaus wird nur gekauft was man für ein Rezept braucht und auch nur genauso viel. Dazu kommt einfach der Luxus sein Hirn ausschalten zu können und trotzdem etwas neues kochen zu lernen.

Und jetzt kommt das Beste: Das Kochhaus liefert sogar alle Rezepte inklusive Zutaten nach Hause!
https://www.kochhaus.de/ ... Obwohl zu bedenken ist, dass das Zalando-Outlet direkt neben dem Kochhaus liegt und sich ein persönlicher Besuch daher in vielerlei Hinsicht lohnen kann.

Bon appétit!
Yours, GingerBee

Dienstag, 4. August 2015

Innenstadt: Long Island Summer Lounge



50° 06° 56° North 08° 40° 29° East
Das sind die  Koordinaten der Long Island Summer Lounge auf dem Parkdeck 7 (Aufzug bis in die 6. Etage) des Börsenparkhauses an der Hauptwache (Haltestelle Hauptwache mit U- und S-Bahn zu erreichen).

Und diese hat jetzt auch, Gott sei Dank, wieder geöffnet, nach dem das Wetter uns im Hochsommermonat Juli einen kleinen Aprilscherz inkl. Herbstwetter beschert hat.

Die Long Island Summer Lounge gilt mit ihren knapp 1.700 m² als "Deutschlands schönstes Sonnendeck" inkl. atemberaubender Kulisse (eingebettet in unsere schöne Frankfurter Skyline). Und diesen Namen verdient sie sich natürlich am Besten bei sommerlichem Wetter samt heißen Temperaturen.

Jedes Frühjahr wird diese Sommerlocation mit viel Aufwand und Holz (2 Spezial-Lastkräne, 8.000 Liter Wasser, 1.700 qm Holzpaneele, 5.000 m Kabel, 27 LKWs etc.) aufgebaut. Damit wir alle dann pünktlich zu den ersten warmen Sonnenstrahlen, im Schiffsdeck-Look auf dem Parkdeck 7 feucht-fröhlich den Sommer zusammen einläuten und genießen können.

Über den kleinen roten Teppich gelaufen, zahlt jeder Gast am Eingang 5 € Eintritt. Danach erließt sich einem jeden dann erst die volle Dimension der riesigen Lounge: 1.300 Sitzmöglichkeiten, 2 Pools, knapp 100 Palmen und Pflanzen, 500 m² Marquise uvm.

Das Publikum ist alterstechnisch bunt gemischt und wurde von einer guten Freundin, wie folgt beschreiben: "Oh mein Gott, so viele schöne Menschen! Ich bekomm' Karies!"
Der DJ an diesem Freitagabend war richtig gut. Das Beste von heute, Urban RnB, Hip Hop und Deep House, gemischt mit vielen tolle Remixen aus den 80er und 90ern. GingerBee loved it!
Die Getränkepreise sind Börsianer approved: Bier ab 4,50 €, Longdrinks ab 8,90 €, Hugo 8,50 € etc.
Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt u.a. mit leckeren Sommersalaten (ab 9,50 €), Flammkuchen (ab 8,50 €) oder Sigis New York Chees Cake (4,50 €).

Geöffnet ist die von der Lufthansa, Antenne Frankfurt, Der Grieche und dem Audi Zentrum Frankfurt gesponserte Long Island Summer Lounge in den Sommermonaten bei gutem Wetter von Mo-Sa 16-1 Uhr und So/Feiertage 14-1 Uhr.

Auf der Homepage der Long Island Summer Lounge könnt ihr immer die aktuellsten News und Events nachlesen oder Euch sogar gleich ganz bequem für den Newsletter registrieren lassen, um dann auch garantiert keine Infos mehr zu verpassen.

Hingehen lohnt sich, um den Sommer, so lange er noch da ist, in schöner maritimer Lounge Atmosphäre zu genießen.

Gegebenenfalls Sonnencreme und Bikini bzw. Badehose für den Sprung ins kühle Nass einpacken, es könnte doch sehr heiß werden, auf der Park-Wolke 7.

Ahoi.

Yours, GingerBee

Montag, 27. Juli 2015

Innenstadt: Das ultimative Kinoerlebnis



Es war ein stürmiger Sommersamstag, als wir uns entschieden die Summerheels gegen Sneaker und die Outdoor Cocktails gegen Pinot Grigio zu tauschen, und zwar in der Astor Film Lounge im 6.Stock der ZeilGalerie an der Hauptwache (Haltestelle Hauptwache über U- und S-Bahn zu erreichen).

Super bequem über die Astor Film Lounge Homepage konnten wir vorab Tickets und einen GingerBee-Kuschelsitz reservieren und diese dann mind. 20 min vor Filmbeginn abholen (direkter Kauf über das Internet ist auch möglich).

Auf den ersten Blick ein bisschen teuer:
Parkett: 12 € vor 16 Uhr, danach 14 €,
Loge (inkl. Fußhocker): 14 € vor 16 Uhr, danach 16 €,
Kinder bis einschließlich 14 Jahre immer 10 €,
sind die Preise jedoch absolut gerechtfertigt, denn dafür bekommt man auch einen nette Begrüßung vom Doorman am Eingang, ein Begrüßungsgetränk an der Bar, einen super Blick über Frankfurt auf der Dachterrasse, eine kostenlose Garderobe, sehr bequeme und großzügige Sessel, welche eine Art Wohnzimmeratmosphäre schaffen, mit reichlich Beinfreiheit, verstellbarer Lehne und genug Abstand zum Nachbarn... Mal mehr, mal weniger notwendig!
Aber vor allem ein chicer und gepflegter Kinosaal, was man leider von manchen Cinestarkollegen, die im Ticketvergleich auch nicht viel günstiger sind, nicht immer behaupten kann!
Und mit unter das Beste: Service am Platz!! Ob Wein oder Cola, M&Ms oder einer der Astor Fingerfoodplatten. Alles hat seinen Preis, aber für gepflegten Luxus gibt man doch gerne auch mal etwas mehr Geld aus.

Die Astor Film Lounge in Frankfurt hat zwar nur einen Kinosaal, weshalb dann auch das Kinoprogramm etwas kleiner ausfällt, aber in unsere Überflussgesellschaft finden wir es auch mal ganz nett, sich im Vorfeld keine großen Gedanken machen zu müssen, welchen Film man sich heute anschauen mag: Denn es gibt auch nur Einen zur Auswahl!

Aktuell läuft in der Astor Film Lounge in Frankfurt Magic Mike XXL(Mega Teaser Trailer hier: https://www.youtube.com/watch?v=RwPR0q5es0A), die Fortsetzung von dem in 2012 veröffentlichten gleichnamigen Film Magic Mike und dem tanzenden Übergott Channing Tatum alias Mike!
Klar wird dieser Film keinen Oscar bekommen, aber gegen etwas leichte Kost zwischendurch ist ja nichts einzuwenden. Vor allem, wenn diese so sexy und charmant daher kommt!
Und eins können wir auch garantieren, das Zwerchfell wird auch mittelschwer bis schwer belastet.

Kulturell hat die Astor Film Lounge auch so einiges zu bieten, denn an jedem letzten Sonntag eines Monats werden um die Mittagszeit, meist 12 Uhr, damit die Tatortliebhaber auch ja wieder pünktlich um 20.15 Uhr zuhause auf der heimischen Couch Platz nehmen können, alte Klassiker wie Doktor Schiwago (30.08.2015) oder Manche mögen's heiß! (31.12.2015) gescreent.
Oder aber auch Liveübertragungen bzw. deren Mitschnitte aus dem Royal Opera House in London, den Salzburger Festspiele 2014 uvm.

Nicht umsonst wird die Astor Film Lounge, ob in Frankfurt, München oder Berlin, als Premium Kino höchster Güte bezeichnet.

Das komplette Kino (Bar und Saal) kann auch für private Zwecke angemietet werden, um dann in großer Gesellschaft bei moderner, digitaler Projektionstechnik und aufwendigem Soundsystem zusammen zu lachen, zu weinen oder verträumt in eine andere Welt abzutauchen.

Leider ist die Astor Film Lounge in dieser Location wegen der Erweiterung der Galeria Kaufhof auf die komplette ZeilGalerie vsl. nur noch bis Anfang (Februar!?) 2016 anzutreffen.
Fingerscrossed, das sie schnell eine neue, coole und zentrale Location wie die jetzige finden, damit wir Frankfurter nicht lange auf unser Premium Kinoerlebnis verzichten müssen.

Enjoy your next Couchpotato-Movietime-Deluxe!

Yours, GingerBee

Freitag, 19. Juni 2015

Do´s and Dont´s when selling at a flea market





Letztes Wochenende fand wieder ein Mädchenflohmarkt im Frankfurter Garten statt. Über dieses coole Event, das Mädchenherzen alle paar Monate höher schlagen lässt, haben wir bereits im Mai berichtet:(http://gingerbeeffm.blogspot.de/2015/05/ostend-madchenflohmarkt-frankfurt.html) .
Diesmal waren wir jedoch mit einem eigenen GingerBee-Stand selbst Teil des Flohmarktes. Yay!

Bei der Teilnahme an einem Flohmarkt, vor allem bei einem Mädchenflohmarkt, geht es nicht primär darum, am Ende des Tages finanziell einen großen Reibach gemacht zu haben. Okay zugegeben, es ist eine nette Begleiterscheinung. Das Verkaufen ist aber vor allem eine Befreiung, eine Art Detox für den Kleiderschrank.
Endlich bekommen die Teile, die viel zu lange ein tristes Dasein gefristet haben, ein neues Leben geschenkt. Zudem hat man auf dem beliebten Mädchenflohmarkt eine wundervolle Zeit, und es ergeben sich neue Bekanntschaften mit anderen Mädels.

Allerdings gibt es ein paar Do´s and Dont´s, die bei dem Verkaufen auf einem Flohmarkt beachtet werden sollten und die wir nach unseren Erfahrung von vergangenen Sonntag gerne mit Euch teilen möchten:

Don't:
  •  Alleine verkaufen! Ein Flohmarkt kann mit Aufbau und Abbau bis zu 8 Stunden dauern. Zwischen durch kommen menschliche Bedürfnisse, wie Nahrungsaufnahme und der Toilettengang zwangsweise auf. Ganz alleine einen Stand zu haben ist daher eine schlechte Idee. Es sollte jemand dabei sein, der auf den Stand aufpassen kann, 4x Augen sind besser als 2! Zudem macht es zu zweit gleich viel mehr Spaß!
  • Das Wetter unterschätzen! Egal ob kalt oder warm, wenn man sich bis zu 8 Stunden "da draußen" aufhält, kann die Wetterlage in der subjektiven Empfindung neue Extreme erreichen. Daher gilt: wenn es sonnig ist: Hut, Sonnenbrille, Schirm, Sonnencreme und viel Wasser; wenn es kalt ist: Dicke Pullis, Jacken, Überdachung und heiße Getränke in der Thermoskanne. Was bei jedem Wetter nie fehlen sollte sind Handdesinfektionsmittel, Taschentücher, ein Stuhl zum hinsetzen und etwas zum Essen&Trinken.
  • Den Preis zu hoch ansetzen. Oft geht man davon aus, dass Leute auf Flohmärkten feilschen wollen. Logische Konsequenz ist es, den Preis anfangs sehr hoch anzusetzen, um sich auf den Wunschpreis runterhandeln zu lassen, richtig? Nicht unbedingt. Wir haben eher die Erfahrung gemacht, dass ein zu hoher Anfangspreis die Leute abschreckt. Mädels lassen von dem Teil mit verzogener Miene ab, ohne überhaupt von der Möglichkeit des Verhandelns Gebrauch gemacht zu haben. Deswegen wäre unser Tipp: Preise nicht zu hoch ansetzen. Es sei denn es handelt sich um ein wirkliches Designerstück oder Ähnliches, was den Preis dann wieder rechtfertigt.
Do:
  • Be prepared. Vor dem Flohmarkt sollte der lieben Bank ein Besuch abgestattet werden, um genug Kleingeld dabei zu haben. Denn manche Ladies halten einem tatsächlich einen 50 Euro-Schein zur Bezahlung eines Drei-Euro-Tops  hin. Wir kamen mit jeweils 15 Euro (insg. 30) in 1, 2 Euro-, und 50 Cent-Münzen, aus. Damit man das ganze Kleingeld auch immer griffbereit hat, bieten sich eine Gürteltaschen an. Diese sind praktischerweise sogar gerade voll im Trend und können sogar ganz nebenbei das Outfit aufpeppen.
  • Musik mitbringen. Nicht ohne Grund spielt jeer mehr oder minder gute Laden heutzutage Musik ab. Manche stellen sogar gleich einen DJ ein. Daher kann man schon die Lieblingsplaylist laufen lassen. Allerdings sollte die Lautstärke schon noch ein Handeln ohne Pantomime zulassen.
  • Produktplatzierung: Welchen Eindruck möchtest du hinterlassen: Wühltisch wie bei KIK oder Designerlabel von der Stange? Wir hatten uns für 2 Kleiderstangen und einen Tisch entschieden. Auf Kleiderstangen sieht die Ware gleich besser und ordentlicher aus. Auf dem Tisch hatten wir Schmuck, Kopfbedeckungen oder Schals platziert. Immer wieder geordnet, sollte mal ein "Orkan" vorbei gehuscht sein. Reizüberflutungen bringen keinem etwas. Deshalb auch nicht alles zu voll hängen oder legen. Lieber ein paar Dinge austauschen nach der Zeit oder nachlegen, wenn das ein oder andere Teil nach Verkauf Platz für neues geschaffen hat. Bei Schuhen immer nur einen rausstellen, den anderen im Hintergrund behalten. Als Alternative zu einer Kleiderstange, kann eine angebrachte Schnur und sogar Haken oder Wäscheklammern dienen. Aber auch hier wieder: Vorsicht vor der Reizüberflutung.
  • Mit Liebe dekorieren. Es macht einen wesentlichen Unterschied, ob an einem Stand einfach alles "hingeknallt" wurde, oder ob sich jemand Zeit genommen und Gedanken gemacht hat. Eine schöne Tischdecke auf dem Tisch, sowie eine Wimpel-Girlande oder vielleicht sogar Blumen machen direkt viel mehr her. Eine hübsche Umgebung lässt auch die Kleidung direkt nach mehr aussehen.
  • Einen Spiegel aufstellen. Wir würden wohl nicts mehr im Zara, H&M und Co. kaufen, wenn diese alle Spiegel abhängen würden... Das Gleiche gilt für einen Flohmarkt. Einen Pulli sollten die Mädels schon einmal überziehen dürfen und sich dann auch betrachten können. Und wenn doch kein Spiegel zur Hand ist oder nicht groß genug (Mantel oder so), dann kann die Freundin oder der Verkäufer auch mal ein  Foto mit dem Smartphone machen.
  • Tüten mitbringen. Wenn ein Flohmarkt ansteht, können im Vorfeld schon gut alle möglichen Tüten gesammelt werden, damit dann am Tag des Flohmarktes die Schmuckstücke praktisch verpackt und geschützt mit ihrem neuen Besitzer davonziehen können.
  • Spaß haben! Das ist das Allerwichtigste! Eine positive Einstellung und Spaß bei der Sache.

Und beides hatten wir.
Vielen Dank nochmal an das Mädchenflohmarkt Frankfurt Team an dieser Stelle.

Der nächste Mädchenflohmarkt Frankfurt im schönen Frankfurter Garten findet am 05. Juli 2015 von 12-17 Uhr statt.

Vorbei schauen oder sogar mitmachen, schaut einfach vorbei auf: https://de-de.facebook.com/pages/M%C3%A4dchenflohmarkt-Frankfurt/151876841586781

Viel Spaß dabei, ob als Verkäufer oder Besucher.

Yours, GingerBee


Freitag, 12. Juni 2015

Bornheim: 15. Japanisches Filmfestival




Schon seit 15 Jahren gibt es das Japanische Filmfestival der Nippon Connection in Frankfurt. Dieses Jahr fanden die Feierlichkeiten vom 02. bis zum 07. Juni statt.
Gezeigt und gefeiert werden, wie der Name schon schwer vermuten lässt, japanische Filme. Das ist aber längst noch nicht alles. Das Besondere ist das Rahmenprogramm des Filmfestivals. In dem Filmmuseum, aber auch in den Bornheimer  Naxoshallen und dem Künstlerhaus Mousonturm gibt es japanische Spezialitäten, die man noch nicht vom Sushi-Restaurant um die Ecke kennt. Geboten wird authentisches japanisches Essen und Trinken, wie Matcha-Eis, kostenlose Nintendospiele und ein japanischer Markt. 
Schon beim Betreten der Locations wird man von einer kindlichen, verspielten und geradezu unschuldigen Atmosphäre umhüllt. Überall strahlen einem Gesichter von Figuren und Tierchen mit runden Augen entgegen. Die Dekoration ist pink und die Nintendospiele geben aus der Kindheit bekannte Geräusche von sich. Der Besuch des Filmfestivals der Nippon Connection ist ein bisschen wie ein Ausflug ins Kinderparadies - für Erwachsene - gemixt mit Kultur.

Sonst kannten wir ein solch besonderes japanisches Flair in Frankfurt nur von dem Imori-Café am Römer. (Diesem süßen Café werden wir bald auch einen eigenen Post widmen).

Wer Lust hat nächstes Jahr beim japanischen Filmfestival dabei zu sein, kann sich auf der Hompepage http://www.nipponconnection.com/nc-2015.html auf dem Laufenden halten.

Bis zum nächsten Jahr auf dem Filmfestival! 

Yours, GingerBee





Freitag, 5. Juni 2015

Nordend: Glauburg Cafe




Das Glauburg Café ist fast zu einer Art Institution des Nordends geworden. Das Café nennt sich selbst "Nachbarschaftscafé" und seine Nachbarn "belagern" wirklich nahe zu jeden Tag die Plätze des süßen Cafés.

Schon morgens auf dem Weg zur Arbeit kann man beobachten, wie die Nordendler ihren ersten Wackers Kaffee und eine Zeitung im Glauburg Café genießen. Gepaart wird diese Beobachtung immer mit der gehörigen Portion Neid, Verwunderung und der Frage, wie viele Leute bitte nicht zur Arbeit müssen und was denn falsch gelaufen ist, dass man selbst nicht zu ihnen gehört?
Absolute Hochkonjunktur herrscht im Glauburg Café aber sonntags. Dann gibt es das wöchentliche Brunchbuffet!  Wer hier genießen will, muss entweder reservieren oder viel Glück haben, um einen Platz zu bekommen. Denn sowohl die Plätze in dem Café, als auch die Plätze vor dem Café oder in dem niedlichen Seitengarten, sind überschaubar.

Kulinarisch hält es das Glauburg Café deutsch und einfach - aber gut. Es werden keine abgefahren Omlett-Variationen oder amerikanischen Pancakes serviert. Es gibt vielmehr unglaublich leckeres Brot und frische Aufstriche und Aufschnitte  in einer gemütlichen nahezu familiären Wohnzimmeratmosphäre. Wer es gern süß mag, wird mit Sicherheit auch an der leckeren mit selbstgemachten Mürbeteigkuchen und Törtchen bestückten Kuchenvitrine fündig.
Diese ungekünstelte Gemütlichkeit ist genau der Charme den das Glauburg Café ausstrahlt und wohl auch der Grund, warum es, vorallem bei seinen Nordendlern, so beliebt ist.

Wer also Lust auf einen entspannten Kaffee oder ein simples dabei aber unschlagbar gutes Frühstück hat, sollte diesem Nachbarschaftscafé einen Besuch abstatten. http://www.glauburg-cafe.de.


Yours, GingerBee

Sonntag, 31. Mai 2015

Sachsenhausen: Markt im Hof




Samstags gehen wir gerne in den "Markt im Hof" in Sachsenhausen (Wallstraße 9-13, nächste S-Bahnhaltestelle ist Lokalbahnhof, U-Bahn Schweitzer Platz oder mit der Straßenbahn bis zum Frankensteiner Platz).

Am 16. Mai 2015 hatte der Markt im Hof sogar seinen ersten Geburtstag! Herzlichen Glückwunsch nochmal von GingerBee an dieser Stelle.

Der Markt im Hof gehört definitiv zur trendigen Kategorie der  Street-Food-Märkte, die in jeder Stadt immer beliebter werden. Aber der Markt im Hof war unter den Frankfurter Streetfood-märkten einer der ersten und ist vor allem der einzige kontinuierliche!
Zu finden ist er direkt am Rand von Alt-Sachsenhausen, in mitten dem Brückenviertel, das für seine individuellen Einzelhandelsläden im Bereich Mode, Grafik, Design und Genuss bekannt ist. Zu Recht wird dieser Stadtteil auch das "Kreaktivviertel" Frankfurts genannt.
Hier öffnet der Markt jeden Samstag von 10-17 Uhr - in der Sommerzeit sogar bis 19 Uhr - seine Tore für Freunde des guten Geschmacks.



Platz für das Frühstück-, Mittag-, oder Hangover-Essensdate mit Freunden findet man entweder bei der Biertischgarnitur in der ehemaligen Werkstatthalle oder draußen an einem der vielen Stehtische im gemütlichen Innenhof.

Und die Auswahl kann sich sehen lassen. Geboten werden allerlei Köstlichkeiten aus der regionalen Gastronomie, die einem mal wieder aufzeigen: Frankfurt is a global player! Denn das Angebot gleicht einer kulinarischen Weltkarte: Tortillas von den Mexichicas, Greensmoothies von Madame Herrlich, asiatische Sommerrollen von der Glücksrolle, Äthiopische Küche, Crepès, Flammkuchen, Muffins und Cupcakes, Hessendöner, Bullys Burger und vieles vieles mehr... Hessendöner trifft auf Gin Tonic Rosmarin.
Langweilig wird es zudem auch nie. Die Anbieter sowie ihre Konzepte wechseln ständig und machen so jedem Essensliebhaber heiß auf Neues in dem Markt im Hof. 

Informationen Rund um den Markt im Hof und dessen Partnern gibt es unter: http://marktimhof.de/

Wir finden diese Institution ist nicht nur eine kulinarische sondern auch eine lifestyle-Bereicherung für unser schönes Frankfurt!

Bis auf sehr bald! 

Yours, GingerBee

Montag, 18. Mai 2015

Bahnhofsviertel: Plank und Hai Au Karaoke



Es gibt Abende an denen will man die vergangene Woche einfach nur hinter sich lassen. Dieser theatralische Wunsch kann dabei ganz unabhängig davon bestehen, wie lang oder kurz die jeweilige Woche auch gewesen sein mag. Kontraproduktiv wäre in diesem Fall eine logistisch überfordernde Abendplanung. Ein bewährter Klassiker der Nacht ist die einzige sichere Wahl für solche Abende. Das Bahnhofsviertel mit seinen sprießenden Szenebars & -clubs ist mittlerweile zu einer solchen Institution geworden. Sicher ist, dass dort immer etwas los ist. Hinzu kommt die Verlockung der Ungewissheit und der damit verbundenen Hoffnung für die Nacht: Niemand weiß wohin einen der Abend im Bahnhofsviertel führt. Von einem Undergroundclub bis hin zu einem Striplokal steht hier alles auf der Menükarte.

Vergangenen Mittwoch musste die letzten Wochen verdrängt werden: Unser Hoffnungsträger der Nacht war das "Plank" im Bahnhofsviertel - in der Elbestraße 15, Ecke Elbestraße/Münchener Straße, 5-7 Gehminuten vom Hbf oder der Haltestelle Willy-Brandplatz entfernt.

Das Plank bedient mit seiner Doppelidentität als Café am Tag und Bar by Night, jedes Klischee einer neu modischen "Hipsterlocation": Puristische Einrichtung, minimale Lichtquellen, klare und überschaubare Getränkekarte, viele Bärte hinter der Theke, Hocker und Klappstühle als Sitzmöglichkeiten. Nur das altbekannte Klemmbrett fehlt...
Wo es an kalten Abenden Indoor doch recht eng werden kann, kommt es an lauen Sommerabenden zu einer großen Ansammlung von Menschen im Innen- und Außenbereich. Das am Eingang angebrachte Schild "Ab 22 Uhr bitte leise sein..." wird dann auch nur noch als gut gemeinter Vorschlag verstanden. Denn mit voranschreitender Stunde breiten sich die Gäste großzügig auf dem Gehweg aus. Der Bordstein wird kurzerhand zur tiefergelegten Sitzbank und abgestellte Fahrräder mit Kindersitzen zu Taschenhalter umfunktioniert.
Kurz um: Die Plankszene erobert an solchen Abenden erfolgreich das komplette Gebiet des umliegenden Trottoirs und wird eins  mit der Szene vor dem "Yok Yok" Kiosk.

Vergangen Mittwoch waren wir Teil des Eroberungskommandos. Dank vermehrtem Gin Tonic Konsum stieg die Laune kontinuierlich. Und bald stellte sich die unweigerliche Frage "Wo geht's als nächstes hin!?" Bei der Wahl der nächsten Location hatte wohl auch der Gin Tonic seine Finger im Spiel. Ein Blick ringsum. Wir sahen ein Schild in Wurfnähe des Planks. Alles was wir lesen können war:"Karaoke" und "Bar". Aber das war auch alles was wir verstehen mussten. Los ging es in den Keller zu Hai-Au Restaurant Karaoke Bar, Münchener Straße 35.



Das Publikum war ausnahmslos asiatisch - Bis wir kamen. Mit den Worten "Kommt rein, wir haben auch Helene Fischer!" wurden wir empfangen. Unsere Nationalität scheint uns buchstäblich auf der Stirn tätowiert zu sein.
Auf den Tischen lagen gefühlt 100 Karaokebücher, allesamt in asiatischen Schriftzeichen. Der Besitzer hatte unsere leicht verwirrten und durstigen Blicke schnell entlarvt, woraufhin wir prompt einen Pitcher Bier und ein Sortiment an englischsprachigen Karaokebüchern erhielten. Nun konnte uns nichts mehr aufhalten.
Zu unserer 6-köpfigen Crew gesellten sich schnell weitere 20 singwütige Karaoke-Liebhaber dazu. So sangen wir - auch ohne Mikrofon - aus voller Seele laut "Quit playing games with my heart" von den Backstreet Boys, "Rollin' " von Limp Bizkit oder "Wonderwall" von Oasis im Chor mit.

Bevor wir uns versahen hatte die Stunde 4 Uhr geschlagen und unsere Stimmbänder waren schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Es war allerhöchste Eisenbahn sich ins nächste Taxi zu schwingen und die Heimfahrt anzutreten. Zuhause bekamen wir Dank der Lieferando-App mit drei Klicks nur kurze Zeit später auch noch den verdienten Lohn eines jeden Karaoke-Perfomers: einen fettigen Burger!

Wer hätte diese ereignisreiche Nacht zu Beginn des Abends ahnen können?

Danke, Frankfurter Bahnhofsviertel!

Until next time...

"... because maybe, you gonna be the one that saves me...."

Yours, GingerBee

P.S. Wir haben nichts gegen Hipster... manchmal sagt man uns nach, wir wären selbst welche... aber nur manchmal...

Montag, 4. Mai 2015

Ostend: Mädchenflohmarkt Frankfurt



"Alles neu, macht der Mai, macht die Seele frisch und frei ….!“ (Hermann Adam von Kamp)

Welch freudiges Mai-Wochenende. GingerBee durfte sich nicht nur über die Geburt der Prinzessin von Cambridge am 2. Mai 2015 freuen (wir waren schon damals „live“ in London als klein George kam! Solche Erlebnisse sind prägend...vor allem in der englischen Trinkkultur), sondern auch über Vintage- bzw. Secondhand-Schätze, die sonntags (3. Mai 2015) auf dem Mädchenflohmarkt im Frankfurter Garten am Danziger Platz im Ostend zu finden waren.

Kennengelernt haben wir den Original Mädchenflohmarkt in Frankfurt (original, weil es zeitweise auch ein paar Kopien gab) im Oktober 2014. Damals fand der Mädchenflohmarkt in den Naxoshallen statt. Es öffnete sich uns ein wahrer  Vintage-/Secondhandheaven nach 40-minütigem Anstehen und  läppischem Eintrittspreis von  1 € p.P.  !!!
Wie es sich für einen ordentlichen Mädchenheaven gehört, gab es Live-Musik, Kaffee und Kuchen, eine Pampering-Area (Haare, make-up) und dann natürlich jede Menge Stände, auf denen super Mädels ihre tollen Teile anboten! Das alles gepaart mit dem alten Industriechic der alten Naxoshallen → Bahh-BÄHM!!
Glücklich und zufrieden sind wir damals mit einigen hammer Einzelteilen, drunk in Mädchenflohmarktheaven-Love dem Sonnenuntergang entgegen in Richtung Westen aufgebrochen.

In Berlin und London schon Standard, suchten wir solche Events doch leider oft vergeblich im Rhein-Main-Gebiet!
So thank you Mädchenflohmarkt Frankfurt, for filling this gap for us!

Dieses Jahr gab es schon 2 Original Frankfurter Mädchenflohmärkte. Beide in dem schönen und gemütlichen Frankfurter Garten: http://frankfurter-garten.de/ .
Diese Lokation hat einen anderen Charme als die Naxoshallen, erinnert jedoch mit seinen Verkaufs-Pavillons zwischen dem vielen Grün und der frischen Luft ein klein bißchen an den sonntäglichen Mauerbergpark in Berlin.
Aber: "Berlin kann ja jeder. Frankfurt ist Kunst!"
Weshalb wir unsere anfänglichen Zweifel, ob es denn dort so cool werden würde, wie in den Naxoshallen vorangegangenen Oktober, auch ganz schnell über Bord geworfen haben. Den Frankfurter Garten und sein ganz wunderbares Projekt werden wir wohl auch ohne Mädchenflohmarkt demnächst auf einem seiner Mittwochsmärkte besuchen. Dazu dann mehr in einem späteren Post...stay tuned!

Zurück zum Wesentlichen: Dem Mädchenflohmarkt am Sonntag!

Das Wetter war zwar leicht April-technisch unterwegs, warm mit Nieselregen, was aber der Laune aller Beteiligten und den zahlreichen Besuchern keinen Abbruch getan hat!

Ganz im Gegenteil! Zwischen Bauwagen, Bienenstöcken und Saatgut, wurde fröhlich geshoppt, fleißig um Preise gefeilscht, Kaffee, Softdrinks oder sogar Mango Lassi getrunken, Kuchen von den Süßen, Flammkuchen oder Focaccia von den Herzhaften vernascht, mit Freunden auf den Biertischgarnituren über the-Pic-from-last-night gelacht, den Namen der Prinzessin von Cambridge philosophiert, noch mehr geshoppt und gefeilscht...ein rundum gelungener Sonntagnachmittag!

Wer nun auch Lust und Laune bekommen hat, den nächsten Mädchenflohmarkt in Frankfurt unsicher zu machen oder sogar selbst einige Schätze zu verkaufen, um zu verhindern, dass  der Wald (Schrank) vor lauter Bäumen (Kleidung) nicht mehr auffindbar ist, der folgt den lieben Mädels am Besten auf Facebook https://www.facebook.com/pages/M%C3%A4dchenflohmarkt-Frankfurt/151876841586781 Es lohnt sich!

Wir werden es auf jeden Fall versuchen, am 14. Juni 2015 wieder dabei zu sein, diesmal dann vielleicht mit einem eigenen GingerBee-Stand!

Bis dahin, bleibt frisch und frei!

Yours, GingerBee

P.S. Unsere Errungenschaften in knapp 1,5 h waren zusammen übrigens 3 Taillengürtel, 2 schwarze Kleider (u.a. ein super Teil von Escada für sage und schreibe 25 €) und eine schwarze Jacke mit "special Effekts".

GingerBee Ootd:


Donnerstag, 30. April 2015

Innenstadt: The Parlour

In der letzten Woche hatte Ginger noch ein Geburtstagsgeschenk für Afterworkdrinks mit einer gemeinsamen Freundin offen, die Gelegenheit haben wir am Schopf gepackt und die von uns noch nicht ausprobierte Bar The Parlour besucht!

The Parlour -auf gut Deutsch: Der Salon- befindet sich ganz unscheinbar, hinter einer Tür ohne einem weiteren Hinweis in der Meisengasse 6, ab von der Börsenstraße, nähe der S- und U-Bahnhaltestelle Frankfurt Hauptwache. An einem Donnerstagabend gegen 21 Uhr haben wir noch einen kleinen Tisch bekommen, viele Plätze waren aber im Vorfeld bereits reserviert.  Das Publikum an diesem Abend war gemischt, Mitte/Ende 20er bis Ende 30.

Unscheinbar ist diese Location nur von außen! Ganz nach dem Motto "Außen 'Pfui' innen Hui" besticht der dunkle Raum mit einer puristischen aber schicken und cleanen Einrichtung und kleinen aber feinen Lichtakzenten.
Unser absolutes Highlight, nein nicht der adrett-aussehnde, cocktailmixende Barkeeper hinter der Bar (been There, done That!) sondern  die freigelegte Brickwall und die Chesterfield infront! Livingroom goals!

Aber jetzt mal zum Wesentlichen: den Drinks! Und die können was!  Die immer wieder wechselnde Getränkekarte beinhaltet ausschließlich Longdrinks bzw. Cocktails!
Die Preise sind neben den Namen (Der Ted, Champagne Supernova oder Rabbit Cake) naja... sagen wir mal: spektakulär, selbst für Grossstadterprobte!

Im Durchschnitt bezahlt man 12 € pro Drink. Aber man soll sich hier auch nicht betrinken, sondern genießen! Und The Parlour weiß auch genau wie!

Die mit viel Liebe zum Detail angerichteten Drinks: Der Ted (wie im gleichnamigen Film) kam im Teddybärglas und Hut, die Champagne Supernova mit saurem (macht lustig) Zuckerrand und Rabbit Cake mit süß schmeckendem Icingrand am Glas, denn wie Rihanna schon in ihrem Song Birthday Cake wusste: We "wanna lick the icing off"!! And oooh Yes, We did! ...Sind die Drinks nicht nur Hingucker sondern auch eine Geschmacksexplosion am Gaumen! Und somit jeden noch so, mehr oder weniger, hart verdienten € wert!

Fazit: Toller Salon, coole Atmosphäre und spitzen Drinks!

Go for IT, and get your piece of (Birthday) Cake-Drinks!

Yours, GingerBee

Montag, 27. April 2015

Hanauer: Fashion Charity Gala



Vergangenen Samstag folgten wir dem Ruf der Glitteria auf die Fashion Charity Gala zu Gunsten des RTL Spendenmarathons "Wir helfen Kindern" in die Union Halle. Diese liegt, wie könnte es anders sein, auf der für ihre Clubszene bekannten Hanauer Landstraße.

Überraschenderweise waren die Tickets für die Aftershowparty nicht teurer als der übliche Eintritt in einen Frankfurter Club. Dennoch bekam man eine Menge geboten: Roter-Teppich-Empfang, musikalische Partystimmung durch die DJ's Mousse T. und Felix Moese (Radio FFH), ein Goodybag zum Abschied und zudem eine Wildlife-Safari-Tour durch die deutsche "Prominenz" (wenn man denn alle erkennt - abgesehen von Sonja Kraus und Giulia Siegel hätten man uns gewisse Partygäste wohl als alles bzw. jeden möglichen verkaufen können).

Anfänglich war die Party noch recht - sagen wir mal-  formell. Die Party ging für die meisten auch schon um 18.30 Uhr recht früh los mit Sektempfang und darauffolgenden Fashionshows von u.a. Thomas Rath (ehem. GNTM Juror). Viele der Damen befanden sich also schon eine ganze Weile in ihren bodenlangen Kleidern und mega High-heels. Der ein oder andere männliche Begleiter wurde kurzfristig zur Stützsäule oder zum Handtaschenhalter umfunktioniert.
Jedoch halfen Gin-Tonic und Prosecco, wie schon so oft im Leben.  Die Stimmung  wurde lockerer und einige der Damen fingen an ihre Schuhe auszuziehen um sich der Tanzfläche zu widmen (Promis sind auch nur Menschen).

All in all: Es war definitiv mal ein ganz anderer Samstagabend. Und das Beste ist: We had a blast and it was for a good deed too! Denn die Veranstaltung diente dem guten Zweck - dem RTL Spendenmarathon "Wir helfen Kindern". (Die Homepage des RTL Spendenmarathon mit allen Daten und Fakten, damit noch mehr Geld, Zeit und Unterstützung für notleidende Kinder gesammelt werden kann: http://www.rtl.de/cms/mein-rtl/rtl-wir-helfen-kindern/spendenmarathon-stiftung.html)

Wer Lust auf die nächste Gala bekommen hat, kann sich auf http://www.fashion-charity.com auf dem Laufenden halten.
We might be there too. Und diesmal dann vielleicht nicht nur für die ausgelassene Aftershowparty.

Yours, GingerBee

Dienstag, 21. April 2015

Innenstadt: Afterworkdrinks Fleming´s Club



Sommer!!! Du bist fast da!

Zumindest hatten wir in der letzten Woche ganz arg das Gefühl (bis zu 25 Grad) und es soll die nächsten Tage auch weiterhin schön bleiben! Yippi!

In der letzten Woche wollten wir der Sonne ganz nah sein und das geht u.a. am schönsten auf der Dachterrasse des Fleming's Deluxe Hotel am Eschenheimer Tor (U-Bahnhaltestelle Eschenheimer Tor, 5 Gehminuten von der S-Bahnhaltestelle Hauptwache entfernt).

Mit dem historischen Paternoster oder dem „normalen Aufzug“ geht es in die 7. Etage des Hotels, wo sich das Hotel eigene Restaurant und Bar mit Dachterrasse und einem wunderschönen Panoramablick über Mainhatten finden lässt!

Der Service, die Drinks, die Atmosphäre, das Licht, die Luft, der Ausblick... Traumhaft!
Perfekt für eine laue Sommernacht, in der Hoffnung, dass uns der Sommer dieses Jahr nicht im Stich lässt!
Die Getränke werden zu den "normalen" Großstadtpreisen aber dafür zusammen mit ein Paar Nüsschen aka "Abendessen" aufs Haus gereicht.

Zu Zweit oder in einer kleinen Gruppe, lässt die Getränkekarte das gestresste Großstädter-Herz höher schlagen bzw. es wieder auf normales Pulsniveau sinken. Die Dachterrasse des Fleming's Delux ist die perfekte Adresse für einen ruhigen aber schönen Sommertagsausklang über den Wolkenkratzern Frankfurts!

All zu spät sollte man aber nicht kommen, sonst wird es eng bzw. man bekommt keinen Platz mehr, denn dieser ist begrenzt!

Also hop hop.. und genießt die ersten Sonnenstrahlen!

Yours, GingerBee

Sonntag, 19. April 2015

Fechenheim: Klettern in der T-Hall



Wir sind immer mal wieder, NEIN das stimmt nicht, wir sind immer!! auf der Suche nach etwas neuem, spaßigem, etwas das uns herausfordert! Klettern war/ist eines davon.

Auf der Suche nach unterschiedlichen Anbietern in der Nähe, sind wir auf die Homepage von der Frankfurter T-Hall in Fechenheim gestoßen: http://www.t-hall.de/ffm/  Nach durchstöbern der Webside haben wir uns zu 3 (Ginger, Bee and our beloved 3-wheel aka Bees Boyfriend) dazu entschlossen, das Fun-Klettern für 24 € p. P. auszuprobieren.

Mal wieder alles richtig gemacht, sind wir an einem mit Aprilwetter (Regen, Sonne, Hagel, Regen...) gespickten Tag mit dem Auto nach Fechenheim gefahren. Anderweitig kommt man mit der Bahn über die Station Bhf-Mainkur oder mit der Straßenbahnlinie 11 und mehreren Bussen bis zu der Haltestelle Mainkur zu der T-Hall.

Nach kurzer Einweisung in die Hallenregeln, haben wir unsere Sportsachen angezogen (spezielle Kletterschuhe kann man gegen eine Gebühr von 4,- € dort leihen, ist aber kein Muss, normale Hallenturnschuhe reichen auch aus) und los ging der Fun-Klettern-Kurs mit insgesamt 15 Teilnehmern und einer Gruppenleiterin.

Unsere Gruppe war bunt gemischt zwischen 8 und 50 Jahre. Diese wurde in 3er Gruppen aufgeteilt. Wichtig war, dass die Gewichtsdifferenz innerhalb der 3er Gruppen nicht über 20 Kilo lag. Somit war grausamer Weise Truth-Time in Punkto Gewicht angesagt. Doch es war kaum Zeit da sich dem Schock hinzugeben. Unsere Gruppenleiterin erklärte uns die Basics und schon gingen wir die Wand hoch! Im positiven Sinn! Anfangs noch die leichteren Wege und dann von mal zu mal die schwierigeren Pfade.

Bis auf den ein oder anderen Besuch im Kletterwald oder auf Nachbars Baum als Kind, hatten wir keine großen Klettererfahrungen und sportlich fit sind wir mal mehr mal weniger! Aber wir hatten einen riesen Spaß! Sind über uns hinausgewachsen und haben uns nach 2 Stunden klettern richtig gut gefühlt. Kaputt, aber glücklich!

Wir haben auf alle Fälle Blut geleckt und werden der T-Hall bald wieder einen Besuch abstatten, dann vielleicht zum Kletter-Grundkurs.

Yours, GingerBee

P.S. Die T-Hall bietet noch viel mehr, z.B. auch Geburtstags- und Gruppenklettern.

Donnerstag, 2. April 2015

Ostend: Jesse James



Nachdem die EZB letzte Woche Eröffnung gefeiert hat (mit mehr Tam Tam als allen lieb war), ist nun offiziell das Zeitalter für das versprochene neue "In-Viertel" von Ffm angebrochen. Das Timing hätte nicht besser sein können- Gestern wurden wir von einer Freundin in das relativ neue Jesse James gegenüber der EZB eingeladen.
Nach anfänglichen Orientierungsproblemen (Ostbahnhof heißt nicht Ostendstraße) erkannten wir das Lokal durch seine stylische Außenaufmachung zwischen dem Grau in Grau der Hanauer Landstraße.

Unsere anfängliche Skepsis aufgrund der buntgemischten Speisekarte - von allem etwas dabei heißt ja nicht immer etwas Gutes!-  über die Qualität, die uns auf unseren Tellern erwarten würde, verflog bei dem ersten Biss. Unsere Burger waren der Hammer. Zugegeben wir waren ziemlich ausgehungert- aber auch der Rest vom Fest an unserem Tisch war begeistert. Besonders cool war, dass Jesse James nicht nur ordinäre Pommes als Beilage bietet, sondern darüber hinaus Süßkartoffel- und weil so geil ist noch einmal: Süßkartoffel!!!- Pommes zum Gourmet-Burger der Wahl serviert.

An dem Ambiente war auch nichts zu meckern- Loft Style meets pinke Scheinwerfern, die die Anzugsträger an der Bar bestrahlen. Eine Andeutung auf den  Namensgeber- Jesse James- ein berühmter amerikanischer Bandit aus dem 19ten J.h.- ist der Tresortyle, der als Keyelement in die Bar eingebaut wurde. Statt den üblichen Loungesounds aus der Box gab es an diesem Abend Livemusik direkt am Tischende. Das war auch der Grund warum wir uns alle nach dem Essen noch den ein oder anderen Gin-Tonic genehmigt haben. Ein Blick auf die Facebookseite lohnt sich: (https://www.facebook.com/jessejamesbar) Bei Jesse James soll es nicht langweilig werden- Abwechslung in der Abendgestaltung ist Programm. (Nächste Woche zum Beispiel: 10. 04. Dinner und Fashion- Hätten wir uns sicher angeguckt, wenn wir nicht schon verplant wären)

All in all: Gutes Essen, Gute Longdrinks, und das gemischt mit Clubambiente: Jesse James ist ein Mix aus Bar und Restaurant. Ideal für die Abende an denen man zu low für den Club ist, sich aber auch nicht zwischen Essen und Drinks entscheiden will.

Yours, GingerBee