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Samstag, 22. August 2015

Bockenheim: Das Kochhaus


Auch GingerBee packt ab und zu eine Inspirationsflaute oder einfach die pure Faulheit, wenn es darum geht die innere Martha Stewart in der Küche rauszulassen.
Gut, dass im 21. Jahrhundert für fast jedes First-World-Problem ein passendes Konzept zur Lösung parat steht.  In diesem Fall ist es das Kochhaus in Bockenheim (Mit der U6 oder U7 bis zur Leipziger Straße).

Erstmalig lernten wir das Kochhaus 2010 in Berlin kennen und waren damals schon komplett begeistert.

Das Kochhaus ist ein Lebensmittelladen der besonderen Art. Denn es bietet ein Sortiment an, das sich ausschließlich nach hauseigenen Rezepten richtet: Alle Zutaten sind nach Personen portioniert und auf mehreren Tischen liegen die genau abgewogenen Zutaten für eine Person zum Kauf bereit.
Und die Rezepte schmecken wirklich. Das mag auch an den Zutaten liegen, die alle eine extrem hohe Qualität haben. Dieses Konzept ist einfach ideal für Single-Haushalte oder für Menschen, die nicht oft Kochen und sich aber nicht jede Woche wieder über vergammeltes Essen im Kühlschrank ärgern wollen. Im Kochhaus wird nur gekauft was man für ein Rezept braucht und auch nur genauso viel. Dazu kommt einfach der Luxus sein Hirn ausschalten zu können und trotzdem etwas neues kochen zu lernen.

Und jetzt kommt das Beste: Das Kochhaus liefert sogar alle Rezepte inklusive Zutaten nach Hause!
https://www.kochhaus.de/ ... Obwohl zu bedenken ist, dass das Zalando-Outlet direkt neben dem Kochhaus liegt und sich ein persönlicher Besuch daher in vielerlei Hinsicht lohnen kann.

Bon appétit!
Yours, GingerBee

Freitag, 14. August 2015

How to stay high on the Holiday-Vibe



Es ist Mitte August. Das bedeutet der Sommer geht langsam zu Ende und damit auch für viele die Ferien- und Reisezeit.

Schön war der Urlaub, aber zu schnell vorbei. Und viel zu schnell verfliegt auch die Entspannung und das Urlaubsfeeling. Insbesondere wenn einem am ersten Arbeitstag das Begrüßungskommando übermannt: Überfüllte U-Bahnen und gefühlte 3 Millionen Emails im Postfach.

Die folgenden Tipps sollen helfen, trotz der nüchternen Brutalität des Alltags, doch noch etwas länger das Gefühl des Urlaubs aufrecht zu erhalten:

1. Keep the Tan

Der Inbegriff eines jeden "Sommerurlaubes" ist eine schön gebräunte Haut mit jenem goldenen Schimmer, den wir hoffen vom Strand mitzunehmen. Um nicht direkt nach dem Urlaub wieder zu verblassen, darf man ruhig mit Selbstbräuner etwas schummeln. Besonders sanft kann man diesen Trick umsetzen, wenn man den Selbstbräuner mit der normalen Bodylotion mischt. Nur das Waschen der Hände im Nachhinein nicht vergessen!

2. Die Macht des Duftes

Kaum ein Sinn löst so schnell und unweigerlich Gefühle aus wie der Geruchssinn. Wenn ein Urlaub ansteht, kann man sich dies zu Eigen machen und schon im vornherein "emotionale Backups" schaffen. Gerne nimmt Gingerbee eine Parfümprobe oder ein neues Parfüm mit in den Urlaub. Kehrt der Alltag zurück reicht oft schon ein kleiner Spritzer des "Urlaubparfums" und man befindet sich fast wieder am Hafen von Saint-Tropez.

3. Urlaubsstyle im Alltag

Zurück im Arbeitsalltag haben das luftige Sommerkleidchen und die Schnürsandalen aus Wildleder leider wieder Zwangspause. Aber Accessoires sind eine wunderbare Möglichkeit, um unserem Bürooutfit etwas mehr Urlaubs- und Sommerflair zu verleihen. Sehr schön ist turquoise-Schmuck oder alles andere an Ketten, Ringen oder Armbändern was im Urlaub erstanden wurde.

4. Taste the Holiday

Ein schönes Ritual ist es die kulinarisches Spezialitäten des Urlaubslandes direkt mit nach Hause zu nehmen. Hier geht was schmeckt, der Zoll erlaubt und der Koffer noch an Platz hergibt: Olivenöl und Pesto aus Italien, Serranoschinken aus Spanien, Oliven aus Griechenland, Datteln aus Dubai, Käse und Trüffel aus Frankreich.....

Mit all diesen Köstlichkeiten kann man ein geschmackliches Revival des Urlaubs abhalten. Einfach im Urlaub bereits nach landestypischen Gerichten Ausschau halten, Zutaten kaufen und dann zu Hause die Mädels oder den Liebsten zu einem italienischen/spanischen oder sonstigem Abend einladen.Wem Kochen zu viel Stress ist, der kann auch einfach die landestypischen Weine oder Spirituosen mitbringen - Cin Cin! Der Abend wird sicher lustig.

5. Summersounds

Last but not least, diesen einen Sommersong, bei dem man die Hüften so schön hat Kreisen lassen, in der einen besagten Nacht am Strand, beim Flirt in der Discothek oder mit der besten Freundin im Auto. Diesen einen Song (oder gleich mehrere) runterladen und wann immer der Alltagsblues sich anschleicht: Song abspielen, Lautstärke voll aufdrehen und schwupps, das wohlige Sommerurlaubhochgefühl ist wieder da!
GingerBees Summersound 2015 ist Lean On von Major Lazer & DJ Snake (feat. MO) ... never gets dull!

Stay high on your Holiday-Vibe and leave the summertime sadness behind!

Yours, GingerBee

Freitag, 12. Juni 2015

Bornheim: 15. Japanisches Filmfestival




Schon seit 15 Jahren gibt es das Japanische Filmfestival der Nippon Connection in Frankfurt. Dieses Jahr fanden die Feierlichkeiten vom 02. bis zum 07. Juni statt.
Gezeigt und gefeiert werden, wie der Name schon schwer vermuten lässt, japanische Filme. Das ist aber längst noch nicht alles. Das Besondere ist das Rahmenprogramm des Filmfestivals. In dem Filmmuseum, aber auch in den Bornheimer  Naxoshallen und dem Künstlerhaus Mousonturm gibt es japanische Spezialitäten, die man noch nicht vom Sushi-Restaurant um die Ecke kennt. Geboten wird authentisches japanisches Essen und Trinken, wie Matcha-Eis, kostenlose Nintendospiele und ein japanischer Markt. 
Schon beim Betreten der Locations wird man von einer kindlichen, verspielten und geradezu unschuldigen Atmosphäre umhüllt. Überall strahlen einem Gesichter von Figuren und Tierchen mit runden Augen entgegen. Die Dekoration ist pink und die Nintendospiele geben aus der Kindheit bekannte Geräusche von sich. Der Besuch des Filmfestivals der Nippon Connection ist ein bisschen wie ein Ausflug ins Kinderparadies - für Erwachsene - gemixt mit Kultur.

Sonst kannten wir ein solch besonderes japanisches Flair in Frankfurt nur von dem Imori-Café am Römer. (Diesem süßen Café werden wir bald auch einen eigenen Post widmen).

Wer Lust hat nächstes Jahr beim japanischen Filmfestival dabei zu sein, kann sich auf der Hompepage http://www.nipponconnection.com/nc-2015.html auf dem Laufenden halten.

Bis zum nächsten Jahr auf dem Filmfestival! 

Yours, GingerBee





Mittwoch, 20. Mai 2015

Primark: In einer Hand Prada und in der anderen Tüten voll schlechtem Gewissen





Es hat wohl fast jeder Frankfurter schon getan. Der Einkauf im Primark. Seit einiger Zeit hat sich dieser UK-Import zu einer Art Billig-Pilgerstätte auf der Zeil entwickelt. Anders kann man das "Meer" an braunen Tüten mit blauem Schriftzug, das in der gesamten Stadt vorzufinden ist, nicht erklären.

Warum dann das individuelle schlechte Gewissen beim Einkaufen im Primark? Zunächst ist da die Frage nach der Qualität der Ware. Die Kleidung ist so günstig, dass man sich nur fragen kann, warum die Stücke noch keine Angabe zur Mindesthaltbarkeit, wie etwa  Joghurtbecher, haben. Kein Wunder, dass die Leute ihre Einkäufe tatsächlich in Koffern aus dem Laden schaffen. Dann gibt es da jedoch noch die furchtbaren Stories, über Arbeiter in Primark-Fabriken, die aus Verzweiflung über die Arbeitsbedingungen heimlich "Hilferufe" in Jeanshosen einnähten.

Auf der anderen Seite muss man sagen Primark ist nicht nur unschlagbar in Punkto Preisen- nein, man kann sich einfach sicher sein, dass es hier bestimmte Sachen gibt. Sucht man ein paar abgefahrene Festival-Tops oder absolut verrückte Papagei-Sonnenbrillen ist Primark der Place to shop. Weiterhin sollte sich das schlechte Gewissen eigentlich auch beim Shoppen in anderen Läden melden. Die Organisation Clean Clothes Campaign zeigt auf, welche Modehersteller sich für faire Arbeitsbedingungen engagieren und welche nicht. Die Anzahl von Firmen, die sich umfassend engagieren, ist nicht gerade hoch.

Das schlechte Gewissen kommt wohl im Primark vor allem deshalb so intensiv auf, weil der ganze Laden auf Massenabfertigung ausgelegt ist - Riesen Sortiment - Organisierte Schlangen wie beim Flughafen Check in - heruntergefallene Kleiderbügel und Klamotten werden mit übergroßen Wischern wortwörtlich auf dem Boden zusammengekehrt -  Man kann die Massenproduktion, die hinter der Kleidung steht, noch in dem Laden fühlen.

Einkaufen bei Primark ist wohl in gewisser Weise, wie der gelegentliche Besuch in einer Fast-Food Kette. Manchmal übermannt einen die Lust darauf, obwohl man weiß, dass man sich etwas anderes gönnen sollte.

Yours, GingerBee