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Mittwoch, 30. Dezember 2015

Innenstadt: Naschmarkt am Dom


Kurz vor Weihnachten, fanden wir uns eines Samstag Nachmittags in der Stadt mitten im Trubel der ganzen Last-Minute-Shopper und  Weihnachtsmarktbesucher in der Innenstadt wieder. Um den ganzen  zu entkommen, flohen wir für Cappuccino und Mädelsplausch in die Glitzer und Klim-Bim-Wohlfühloase des "Naschmarktes" am Dom. Zu finden ist der Naschmarkt in der Domstraße 4, U-Bahnhaltestelle Dom/Römer mit U4 oder U5 oder mit der Straßenbahn 11 oder 12 bis Römer/Paulskirche.

Wie der Name schon verrät, wird man im Naschmarkt zum Naschen und vor allem zum Genießen verführt. Zur Auswahl stehen im Lichte des Glitzers  leckere Torten, Küchlein, Cookies, Schokoladen- und Kaffeespezialitäten aber auch herzhaft Bauernsandwiches, Bionaden und vielen mehr.

Abgesehen von diesen vielen Leckerein an der Theke (Selbstbedienung gewünscht), kann man im Naschmarkt am Dom auch verspielte, witzige, glitzernde, vollkommen unnötige aber dafür umso fabelhaftere Deko- und Geschenkartikel shoppen.  Alles in Allem eine Atmosphäre, die ein bisschen an Alice im Wunderland erinnert: "It is always tea time!"

Sollte also das Bedürfnis nach mädchenhaft-verspieltem Schi-Schi und gutem Cappuccino akut aufsteigen, ist der Besuch in den Naschmarkt am Dom die richtige Kur. Aber wohl eher nur mit den Girls, es sei denn der Mann in Frage ist bereits Glitzer-abgehärtet.

Yours GingerBee

Freitag, 14. August 2015

How to stay high on the Holiday-Vibe



Es ist Mitte August. Das bedeutet der Sommer geht langsam zu Ende und damit auch für viele die Ferien- und Reisezeit.

Schön war der Urlaub, aber zu schnell vorbei. Und viel zu schnell verfliegt auch die Entspannung und das Urlaubsfeeling. Insbesondere wenn einem am ersten Arbeitstag das Begrüßungskommando übermannt: Überfüllte U-Bahnen und gefühlte 3 Millionen Emails im Postfach.

Die folgenden Tipps sollen helfen, trotz der nüchternen Brutalität des Alltags, doch noch etwas länger das Gefühl des Urlaubs aufrecht zu erhalten:

1. Keep the Tan

Der Inbegriff eines jeden "Sommerurlaubes" ist eine schön gebräunte Haut mit jenem goldenen Schimmer, den wir hoffen vom Strand mitzunehmen. Um nicht direkt nach dem Urlaub wieder zu verblassen, darf man ruhig mit Selbstbräuner etwas schummeln. Besonders sanft kann man diesen Trick umsetzen, wenn man den Selbstbräuner mit der normalen Bodylotion mischt. Nur das Waschen der Hände im Nachhinein nicht vergessen!

2. Die Macht des Duftes

Kaum ein Sinn löst so schnell und unweigerlich Gefühle aus wie der Geruchssinn. Wenn ein Urlaub ansteht, kann man sich dies zu Eigen machen und schon im vornherein "emotionale Backups" schaffen. Gerne nimmt Gingerbee eine Parfümprobe oder ein neues Parfüm mit in den Urlaub. Kehrt der Alltag zurück reicht oft schon ein kleiner Spritzer des "Urlaubparfums" und man befindet sich fast wieder am Hafen von Saint-Tropez.

3. Urlaubsstyle im Alltag

Zurück im Arbeitsalltag haben das luftige Sommerkleidchen und die Schnürsandalen aus Wildleder leider wieder Zwangspause. Aber Accessoires sind eine wunderbare Möglichkeit, um unserem Bürooutfit etwas mehr Urlaubs- und Sommerflair zu verleihen. Sehr schön ist turquoise-Schmuck oder alles andere an Ketten, Ringen oder Armbändern was im Urlaub erstanden wurde.

4. Taste the Holiday

Ein schönes Ritual ist es die kulinarisches Spezialitäten des Urlaubslandes direkt mit nach Hause zu nehmen. Hier geht was schmeckt, der Zoll erlaubt und der Koffer noch an Platz hergibt: Olivenöl und Pesto aus Italien, Serranoschinken aus Spanien, Oliven aus Griechenland, Datteln aus Dubai, Käse und Trüffel aus Frankreich.....

Mit all diesen Köstlichkeiten kann man ein geschmackliches Revival des Urlaubs abhalten. Einfach im Urlaub bereits nach landestypischen Gerichten Ausschau halten, Zutaten kaufen und dann zu Hause die Mädels oder den Liebsten zu einem italienischen/spanischen oder sonstigem Abend einladen.Wem Kochen zu viel Stress ist, der kann auch einfach die landestypischen Weine oder Spirituosen mitbringen - Cin Cin! Der Abend wird sicher lustig.

5. Summersounds

Last but not least, diesen einen Sommersong, bei dem man die Hüften so schön hat Kreisen lassen, in der einen besagten Nacht am Strand, beim Flirt in der Discothek oder mit der besten Freundin im Auto. Diesen einen Song (oder gleich mehrere) runterladen und wann immer der Alltagsblues sich anschleicht: Song abspielen, Lautstärke voll aufdrehen und schwupps, das wohlige Sommerurlaubhochgefühl ist wieder da!
GingerBees Summersound 2015 ist Lean On von Major Lazer & DJ Snake (feat. MO) ... never gets dull!

Stay high on your Holiday-Vibe and leave the summertime sadness behind!

Yours, GingerBee

Dienstag, 4. August 2015

Innenstadt: Long Island Summer Lounge



50° 06° 56° North 08° 40° 29° East
Das sind die  Koordinaten der Long Island Summer Lounge auf dem Parkdeck 7 (Aufzug bis in die 6. Etage) des Börsenparkhauses an der Hauptwache (Haltestelle Hauptwache mit U- und S-Bahn zu erreichen).

Und diese hat jetzt auch, Gott sei Dank, wieder geöffnet, nach dem das Wetter uns im Hochsommermonat Juli einen kleinen Aprilscherz inkl. Herbstwetter beschert hat.

Die Long Island Summer Lounge gilt mit ihren knapp 1.700 m² als "Deutschlands schönstes Sonnendeck" inkl. atemberaubender Kulisse (eingebettet in unsere schöne Frankfurter Skyline). Und diesen Namen verdient sie sich natürlich am Besten bei sommerlichem Wetter samt heißen Temperaturen.

Jedes Frühjahr wird diese Sommerlocation mit viel Aufwand und Holz (2 Spezial-Lastkräne, 8.000 Liter Wasser, 1.700 qm Holzpaneele, 5.000 m Kabel, 27 LKWs etc.) aufgebaut. Damit wir alle dann pünktlich zu den ersten warmen Sonnenstrahlen, im Schiffsdeck-Look auf dem Parkdeck 7 feucht-fröhlich den Sommer zusammen einläuten und genießen können.

Über den kleinen roten Teppich gelaufen, zahlt jeder Gast am Eingang 5 € Eintritt. Danach erließt sich einem jeden dann erst die volle Dimension der riesigen Lounge: 1.300 Sitzmöglichkeiten, 2 Pools, knapp 100 Palmen und Pflanzen, 500 m² Marquise uvm.

Das Publikum ist alterstechnisch bunt gemischt und wurde von einer guten Freundin, wie folgt beschreiben: "Oh mein Gott, so viele schöne Menschen! Ich bekomm' Karies!"
Der DJ an diesem Freitagabend war richtig gut. Das Beste von heute, Urban RnB, Hip Hop und Deep House, gemischt mit vielen tolle Remixen aus den 80er und 90ern. GingerBee loved it!
Die Getränkepreise sind Börsianer approved: Bier ab 4,50 €, Longdrinks ab 8,90 €, Hugo 8,50 € etc.
Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt u.a. mit leckeren Sommersalaten (ab 9,50 €), Flammkuchen (ab 8,50 €) oder Sigis New York Chees Cake (4,50 €).

Geöffnet ist die von der Lufthansa, Antenne Frankfurt, Der Grieche und dem Audi Zentrum Frankfurt gesponserte Long Island Summer Lounge in den Sommermonaten bei gutem Wetter von Mo-Sa 16-1 Uhr und So/Feiertage 14-1 Uhr.

Auf der Homepage der Long Island Summer Lounge könnt ihr immer die aktuellsten News und Events nachlesen oder Euch sogar gleich ganz bequem für den Newsletter registrieren lassen, um dann auch garantiert keine Infos mehr zu verpassen.

Hingehen lohnt sich, um den Sommer, so lange er noch da ist, in schöner maritimer Lounge Atmosphäre zu genießen.

Gegebenenfalls Sonnencreme und Bikini bzw. Badehose für den Sprung ins kühle Nass einpacken, es könnte doch sehr heiß werden, auf der Park-Wolke 7.

Ahoi.

Yours, GingerBee

Montag, 27. Juli 2015

Innenstadt: Das ultimative Kinoerlebnis



Es war ein stürmiger Sommersamstag, als wir uns entschieden die Summerheels gegen Sneaker und die Outdoor Cocktails gegen Pinot Grigio zu tauschen, und zwar in der Astor Film Lounge im 6.Stock der ZeilGalerie an der Hauptwache (Haltestelle Hauptwache über U- und S-Bahn zu erreichen).

Super bequem über die Astor Film Lounge Homepage konnten wir vorab Tickets und einen GingerBee-Kuschelsitz reservieren und diese dann mind. 20 min vor Filmbeginn abholen (direkter Kauf über das Internet ist auch möglich).

Auf den ersten Blick ein bisschen teuer:
Parkett: 12 € vor 16 Uhr, danach 14 €,
Loge (inkl. Fußhocker): 14 € vor 16 Uhr, danach 16 €,
Kinder bis einschließlich 14 Jahre immer 10 €,
sind die Preise jedoch absolut gerechtfertigt, denn dafür bekommt man auch einen nette Begrüßung vom Doorman am Eingang, ein Begrüßungsgetränk an der Bar, einen super Blick über Frankfurt auf der Dachterrasse, eine kostenlose Garderobe, sehr bequeme und großzügige Sessel, welche eine Art Wohnzimmeratmosphäre schaffen, mit reichlich Beinfreiheit, verstellbarer Lehne und genug Abstand zum Nachbarn... Mal mehr, mal weniger notwendig!
Aber vor allem ein chicer und gepflegter Kinosaal, was man leider von manchen Cinestarkollegen, die im Ticketvergleich auch nicht viel günstiger sind, nicht immer behaupten kann!
Und mit unter das Beste: Service am Platz!! Ob Wein oder Cola, M&Ms oder einer der Astor Fingerfoodplatten. Alles hat seinen Preis, aber für gepflegten Luxus gibt man doch gerne auch mal etwas mehr Geld aus.

Die Astor Film Lounge in Frankfurt hat zwar nur einen Kinosaal, weshalb dann auch das Kinoprogramm etwas kleiner ausfällt, aber in unsere Überflussgesellschaft finden wir es auch mal ganz nett, sich im Vorfeld keine großen Gedanken machen zu müssen, welchen Film man sich heute anschauen mag: Denn es gibt auch nur Einen zur Auswahl!

Aktuell läuft in der Astor Film Lounge in Frankfurt Magic Mike XXL(Mega Teaser Trailer hier: https://www.youtube.com/watch?v=RwPR0q5es0A), die Fortsetzung von dem in 2012 veröffentlichten gleichnamigen Film Magic Mike und dem tanzenden Übergott Channing Tatum alias Mike!
Klar wird dieser Film keinen Oscar bekommen, aber gegen etwas leichte Kost zwischendurch ist ja nichts einzuwenden. Vor allem, wenn diese so sexy und charmant daher kommt!
Und eins können wir auch garantieren, das Zwerchfell wird auch mittelschwer bis schwer belastet.

Kulturell hat die Astor Film Lounge auch so einiges zu bieten, denn an jedem letzten Sonntag eines Monats werden um die Mittagszeit, meist 12 Uhr, damit die Tatortliebhaber auch ja wieder pünktlich um 20.15 Uhr zuhause auf der heimischen Couch Platz nehmen können, alte Klassiker wie Doktor Schiwago (30.08.2015) oder Manche mögen's heiß! (31.12.2015) gescreent.
Oder aber auch Liveübertragungen bzw. deren Mitschnitte aus dem Royal Opera House in London, den Salzburger Festspiele 2014 uvm.

Nicht umsonst wird die Astor Film Lounge, ob in Frankfurt, München oder Berlin, als Premium Kino höchster Güte bezeichnet.

Das komplette Kino (Bar und Saal) kann auch für private Zwecke angemietet werden, um dann in großer Gesellschaft bei moderner, digitaler Projektionstechnik und aufwendigem Soundsystem zusammen zu lachen, zu weinen oder verträumt in eine andere Welt abzutauchen.

Leider ist die Astor Film Lounge in dieser Location wegen der Erweiterung der Galeria Kaufhof auf die komplette ZeilGalerie vsl. nur noch bis Anfang (Februar!?) 2016 anzutreffen.
Fingerscrossed, das sie schnell eine neue, coole und zentrale Location wie die jetzige finden, damit wir Frankfurter nicht lange auf unser Premium Kinoerlebnis verzichten müssen.

Enjoy your next Couchpotato-Movietime-Deluxe!

Yours, GingerBee

Dienstag, 7. Juli 2015

Inside London for Outsider




London! Eine einmalig fantastische Stadt!

Modern, hip, stylisch, vibrierend, historisch, vielfältig, musikalisch, traditionell uvm.

Nicht nur für GingerBee! We guess...

Auf Grund unseres 1-jährigen Aufenthalts in 2013 und unserer kürzlichen Rückkehr auf einen Kurztrip, möchten wir Euch eine kleine GingerBee Inside London for Outsider - Kurztrip-To-Do-Liste an die Hand geben, für Euren nächsten Besuch, wenn es mal wieder heißt: London Calling !!

1. Breakfast, the perfect start to your day:
Wenn ihr eine Unterkunft (Hostel, Hotel oder AirBnB) ohne Frühstück gebucht habt, solltet ihr auf alle Fälle mal hier vorbei schauen:

Wie der gleichnamige Film, so fühlt es sich an, in einer der 7 (8. in Brighton) Locations zu frühstücken bzw. zu brunchen: Back to the 80s! Und ein bißchen was von den 90 und dem besten Hippstergedöns von heute.
Super leckeres Essen und eine vielfältige Menükarte. Hip, cool und immer eine Schlange. Also bringt etwas Zeit mit. Aber es lohnt sich!

Wer es lieber etwas posher mag, der geht in The Bluebird Café & Courtyard auf der Kings Road in Chelsea.
Die Chance, dass man dort jemanden aus dem Cast der beliebten Rich-Kids-Reality-TV-Soap von MiC (Made in Chelsea) trifft oder sogar dort gedreht wird, ist relativ hoch.

Wer es gerne urig gemütlich und traditionell mag. Mit Beacon, Rührei, gegrillten Tomaten, Blackpudding aka. Blutwurst etc.

Der Alles-Könner, nicht nur in Sachen Frühstück und Brunch, ist diese Kette an mehreren Standorten all around Londontown aufzufinden.

2. In between Food and Drinks:
In London gibt es natürlich mehr als genug zu sehen. Man wird immer London verlassen und sagen: "Ach, das hab ich nicht geschafft!" oder "Das wollte ich noch sehen!" Hier ein paar Garanten die einem neben den typischen Touriattraktionen wie Buckingham Palace, Big Ben und Co. einen neuen und anderen Blickwinkel auf London erhaschen lassen:
Egal ob in London, Paris oder New York! Solche Touren geben einem immer den perfekten Overview der Sehenswürdigkeiten einer Stadt und helfen einem auch die Dimensionen einer Stadt, abseits von dem U-Bahnsystem, besser zu verstehen. Immer jeden Penny wert. Und ein bißchen Kultur ist auch dabei.

Man muss nicht auf das London Eye für viel Geld inkl. dem lange anstehen oder mit dem Heli über die Stadt fliegen, um einen super Blick über diese zu erhaschen. Mit ein paar Klicks, kann man das auch im Sky Garden: bequem im Internet vorab free-tickets für den Sky Garden buchen und dort einen traumhaften Ausblick genießen. Allerdings mind. 1 Woche vorher buchen, sonst geht es Euch wie uns und ihr geht leer aus. To-Do for our next visit.

Shopping
Die meisten gehen auf die Oxford Street... fair enough, einmal muss man dort und auf der Regent Street gewesen sein. Aber das reicht dann auch. Hier herrscht wirklich der Menschenmassen-Overkill und mit angenehm shoppen ist hier nichts. Viel besser und schöner lässt es sich in Soho shoppen - oder besser gesagt in und rund um die Carnaby Street, an der vor allem viele große und mittel große Labels u.a. beheimatet sind.
Bei schlechtem Wetter und für reine Shopping-Touristen sind die beiden Shopping Center Westfield London oder Westfield Stratford City gut geeignet.

Street Art Touren
In London Sind vor allem die Stadtteilen Shoreditch und Camden für ihre zum Teil legale und illegale Street Art berühmt und hierzu gibt es unterschiedliche Touren welche man für wenig Geld und viel Spaß, easy über das Internet buchen kann.
Wir haben vergangenes Wochenende eine solche Street Art Tour in Camden mitgemacht. 10 Pfund für 2 Stunden. Super interessante und vielseitige Tour.



Picknick im Park:
Wie es schon so viele vor uns und viele nach uns gemacht haben, ist es manchmal das Schönste, sich in einem der vielen ansässigen kleinen oder großen Supermärkten mit Freunden ein kleines Picknick zusammenzustellen, mit oder ohne alkoholische Getränke, und ab auf die Wiese in den nächst gelegenen Park, die Seele baumeln lassen, wenn der Großstadttumult mal wieder zu viel wird.
Parks gibt es dafür mehr als genügend: Hyde Park, Regent's Park, Greenwich Park, Battersea Park, London Fields oder Highbury Fields, um nur einige der Besten zu nennen.

Märkte:
London bietet einem eine schier unendliche Zahl an tollen Märkten an, die man am liebsten alle an einem Tag mitnehmen würde. Hier eine kleine Auswahl mit Terminangaben zur besseren Terminkoordination für den nächsten Trip über den Kanal:

- Borough Market: an der London Bridge (nicht mit Tower Bridge zu verwechseln) Mo-Di nur zum Lunch, Mi-Sa ganztägig. Nur Food and Drinks. Aber aus allen Regionen UKs und der Welt. Sehr gemütlich und es gibt viel zu sehen.

- Maltby Street Market: Nähe der Tower Bridge, nicht weit vom Borough Market entfernt. Etwas mehr locals als bei Borough Market (Viele Touristen). Ist mehr Street Food Markt mit Antiquitäten. Super gechillt und weniger überlaufen. Nur am Wochenende, Samstags 9-16 und Sonntags 11-16 Uhr.

- Broadway Market: Zwischen Hoxton und Hackney im hippen East London ist dieser Markt angesiedelt, welcher nur Samstags stattfindet und einem als Besucher einen richtig schönen Eindruck von dem urbanen Londoner-Leben vermittelt. Denn London hat mehr zu bieten, als Banken, Musicals und Shopping. Am besten erreicht man den Broadway Market mit der Overground von der Liverpool Street Station bis zu London Fields, kurzer Fußmarsch durch den Park London Fields und los gehts.
Neben typisch englischen Ständen, bis hin zu veganen, vietnamesischen, französischen und afrikanischen Essensständen, gibt es Vintageklamottenstände, Gemüseläden, Bars, Cafés, aber auch alte Schallplatten oder Antiquitäten.

- Columbia Road Flower Market: Nähe der Overground Haltestelle Hoxton befindet sich an jedem Sonntag der Flower Market auf der Columbia Road von 8 bis ca. 15 Uhr. Hier geht es zu wie auf dem Fischmarkt in Hamburg, nur dass statt kaltem, nassen Fisch, schöne, gut riechende Blumen verhökert werden. Neben an kann man durch die vielen ansässigen kleinen Shops stöbern und im Pub oder Café dann seine Errungenschaften beliebäugeln. Vom Flair ähnlich dem Broadway Market, nur mit weniger Essensständen. Aber der Magen brauch ja auch mal eine kleine Ruhephase...

- Camden Market: Auf der U-Bahnlinie Northern Line, Haltestelle Camden Town oder an Wochenende auch Mornington Crescent Tube Station, da Camden Town dann oft wegen Überfüllung geschlossen wird. Findet jeden Tag in der Woche statt. Hochbetrieb Fr-So. Flippig, extravagant und spannend. Hier ist für jeden etwas dabei.

- Brick Lane Market: Jeden Sonntag. Entweder mit der Overground über Shoreditch Highstreet zu erreichen oder 10-15 Gehminuten von der Liverpool Street Station entfernt. In den ansässigen Shops, den vielen an Sonntagen aufgestellten Ständen auf der Brick Lane, in den Backyards und Industiehallen rund um die Brick Lane gibt es viel Vintage und Antiquitäten en masse !! Super viel leckeres Essen und Getränke aus aller Welt. Es ist ein buntes und multikulturelles Treiben inmitten der jungen und hippen Künstlerszene Londons.



Das I-Tüpfelchen des Tages sind die Abendstunden:
So ein Tag in London kann ziemlich anstrengend werden, bei den vielen sinnlichen Reizen, welche die Stadt zu bietet hat, ist man am Abend oftmals doch sehr erschöpft. Aber dann heißt es, zusammenreißen, Partyfrog on und los gehts:

Abendessen:
- La Vita e Bella: In der Theberton Street in Angel (Angel Tube Station, auf der Northern Line), eine Querstraße von der auch mit vielen Restaurants und Bar besetzten Upper Street, befindet sich dieser super Italiener. Beste Pizza meines Lebens dort gegessen (Pizza Bianca mit u.a. Ziegenkäse, Pesto und karamellisierten Zwiebeln!!! Yammi) und die Pasta ist auch super. Normale Preise wenn nicht sogar günstig für Londoner Verhältnisse.

- Le Sacre Coeur Bistro: Ist auch in der Theberton Road, 2 Häuser neben La Vita e Bella. Dieses kleine süße französische Restaurant gibt einem das Gefühl, eine kurze Zeitreise nach Paris gemacht zu haben und dabei nicht einmal den Kanal überqueren zu müssen. Super leckeres Essen, nette Kellner und normale Preise. Auf jeden Fall eine (Zeit)Reise wert.

- Jamie Oliver's Fifteen: Nur einen Katzensprung von der Tube Station Old Street (Northern Line) entfernt, befindet sich eines der exclusiveren und coolsten Restaurants von dem Starkoch Jamie Oliver: Jamie Olivers Fifteen. Durch Zufall entdeckt, waren wir damals bei einem Besuch unserer Eltern dort und hatten einen super Abend. Das Essen war der Wahnsinn (Foodporn2.0)!!, die Atmosphäre toll und das Fifteen ist ein Non-profit Restaurant, was soviel heißt wie, dass der Gewinn komplett an die Jamie Oliver Food Foundation gespendet wird. Preislich etwas anspruchsvoller aber auch hier wieder: jeden Penny wert !

- Honest Burger: Gibt es in 9 Locations in London. Und wir lieben ihn. Egal wo. Ob in Soho, Brixton oder Camden. Super leckerer Burger mit Rosmarin fries!! Einfaches Bestellsystem, rustikale Atmosphäre und wirklich sehr lecker! Fanden nicht nur wir, sondern auch alle unsere Deutschen Freunde, die wir u.a. dort  hingeschleppt haben!

- Tayyabs: Für viele der authentischste Inder der Stadt. Immer ein Erlebnis! Man bringt seine eigenen Getränke mit (Bier, Cider, Wein oder nach was einem auch ist) und lässt sich dann in ohrenbetäubender Atmosphäre die vielen indischen Leckereien schmecken. Oft bei größeren Gruppen beliebt. Wäre nichts für das erste Date. Außer man hat sich nichts zu sagen. Denn wie gesagt, die Geräuschkulisse ist eine ganz andere Hausnummer.

Wenn es ums Essen geht, dann sollte man immer im Vorfeld reservieren. Zum Teil sogar lange im Vorfeld. Oft super leicht über die jeweiligen Homepages der Restaurants mit nur wenigen Klicks zum Foodorgasmus.

 
Bars und Clubs:
Zum Ausgehen der etwas besonderen Art empfehlen wir jedem Shoreditch. Hier herrscht ein wildes und sehr amüsantes Treiben der etwas anderen Art. Würde man in Deutschland so nicht aller Tage sehen... Weshalb es auch so unheimlich erfrischend ist.

- Hoxton Grill Bar/Restaurant/Hotel: Auf der Great Eastern Street, schicke Location to get the Party startet. Von dort aus entlang der parallel gelegenen Old Street, was immer Euch zu sagt, you can never be wronge anywhere in Shoreditch, promise!

- The Book Club: Bar/Cafe by daytime, Club at night. Inkl. Pingpongtable und Tischkicker.

- Queen of Hoxton: Nicht weit entfernt, findet man den Schwesterclub des Book Clubs: Queen of Hoxton. Wesentlich größer. 2 Floors, Photobooth, Tischkicker und Dachterrasse auf der u.a. auch Kinonights stattfinden über den Sommer hinweg.

The Cornershop: Ist eigentlich nur eine Bar. Aber wie so oft in London, verwandeln diese sich zu später Stunde in den ultimativen Danceschuppen mit Suchteffekt. Im Cornershop hatten wir schon die coolsten Abende. Musik ist mixed. Vieles was Mitsingpotenzial hat: mit dem Besten aus den 80ern, 90ern und von Heute, im Genre Hip Hop, Pop und Dance.

The Old Queens Head: In Angel (Northern Line), ist auch sehr zu empfehlen. Das komplette Haus schreit förmlich nach Party und Eskalation. Auch schon einige unvergessliche Abende verbracht. Am Besten immer mal auf die Homepage schauen, was gerade so läuft und ab gehts....

Nach dem Feiern und bevor es zurück ins Hotel/AirBnB oder zur nächsten Aftershowparty geht, ist es fast schon Tradition sich in einem der vielen rund um die Bar und Clubszene ansässigen Burgershops einen Chicken-Burger oder auch Cheesyfries zu genehmigen. Dann ist der Kater am nächsten Tag nur halb so schlimm!, denn den Kater, kann man ausgiebig zuhause streicheln, aber nicht in London ... dafür ist keine Zeit! ;)

So... jetzt sind wir richtig ins Schwelgen gekommen. Aber bei so einer tollen und ereignisreichen Stadt wie London, bei der man sich nie so ganz sicher sein kann, was diese alles an einem Tage mit 24h für einen offen hält, ist das auch nicht schwer.
Wir haben noch unzählige Tipps und Locations in our heads... aber das war es erstmal für heute. Die Hitze zollt ihren Tribut! Wir springen jetzt erstmal bei 37 Grad ins kühle Nass. (Apropos kühle Nass, in dem Club Aquarium, nähe der Old Street Station, kann man ab 2 Uhr Nachts in den Indoor Pool springen ...)

Viel Spaß bei Eurer nächsten Reise nach London! Keep us postet.

Cheerio.
Yours, GingerBee

Donnerstag, 25. Juni 2015

Festival-Summer: Southside 2015



Sommer heißt: Sonne, lange laue Nächte und Festivals!!
Bis auf letzteres hat uns der Sommer bisher ein wenig im Stich gelassen.
Weshalb wir uns erstmal nur um den aktuellen Sommer-Garanten in unserem neuen Post kümmern: Die Sommerfestivals. Denn auf diese ist, auch bei schlechtem Wetter, Verlass.

Dieses Jahr hat es uns ein besonderes Festival angetan, auf dem wir beide das erste mal waren: das Southside Festival in Neuhausen ob Eck, das vergangenes Wochenende parallel zum Hurricane Festival in Scheeßel vom 19. - 21. 06. 2015 statt gefunden hat.

Das Southside ist der kleine Bruder oder besser das süddeutsche Pendant zum nordischen Hurricane Festival und die beiden teilen sich neben dem Datum auch das Genre: Alternative, Rock, Elektro und Indepentent sowie das Line-Up!

Uns hat das Line-Up vor allem bei 2 der 3 Headlinern das Herz höher schlagen und die Kreditkarte bei der Onlinebestellung der Festivaltickets glühen lassen: Florence + The Machine und Placebo!!

Auf der Homepage gelandet, haben wir uns dieses mal für die very girlyversion von Zelten auf dem Festival entschieden: gar nicht Zelten, sondern im nahe gelegenen Holiday Inn in Singen absteigen. Dies ging alles super komfortabel über die Southside-Homepage unter der Rubrik Wohnen -->Das Hotel-Busshuttle-Paket und deren Partner Cool-Tours.
Hier konnte man bequeme die jeweiligen Übernachtungen, den Bushuttle für alle 3 Tage und das Festivalticket buchen.

Ja, wir wissen, zum Festivalleben gehört auch alles UPs and DOWNs eines ordentlichen Zelt-Lebens. Aber das hatten wir schon einige Male und jetzt wollten wir mal die andere Version ausprobieren. And it was good.

Dank des super getakteten Busshuttle, haben wir keine Show verpasst. Ankunft auf dem Festival kurz vor der ersten Band und Abfahrt zum Hotel und der lang ersehnten heißen Dusche war 30 min nach der letzten Band.

Das Festivalgelände auf dem take-off Gewerbepark war mit seinen 4 Stages (2x Zelt und 2x Open-Air-Stage) sehr gut ausgelegt. Zwischen drin gab es genug zu essen für jedermann und aller Art von Flexitariern: Asia-Wok, Vegane Burger, Holländische Pommes, Burritos etc. sowie genug Getränkestände, das wir auch nie egal wann und wo lange anstehen mussten.

Neben der Grundversorgung, Musik, Essen&Trinken und Toiletten, gab es auch noch genug Stände und Aktivitäten, bei denen man sich die Zeit zwischen 2 Gigs versüßen lassen konnte: 10-min-Massagen, div. Nippes-Stände, der Jägermeister Gasthof Zum Röhrenden Hirschen, ein Riesenrad, Merchandise-Artikel etc.

Nun zum wesentlichen: Die Bands.
Die sind, wie zu Beginn erwähnt, meist aus den Genren: Alternative, Rock, Elektro und Indepentent. Aber auch der deutsche Hip Hop war mit Cro, Marteria, KIZ und Alligatoah gut vertreten.

Wie das an Festivals immer so ist, bekommt man nicht immer alles zu sehen/hören, was man will. Hier eine kleine Auswahl an Acts und Bands die wir sehen konnten und uns schier vom Hocker gerissen haben:
Florence + The Machine (MEGA), Placebo (legendär), Booka Shade, Cro, Die Antwoord, George Ezra, All Time Low, DUB FX, Milky Chance, somekindawonderful, The Toxic Avanger, Counting Crows, Big Sean, Lilly Wood & The Pricks, Alligatoah ...

Es war spektakulär. Auch wenn das Wetter mehr nach April als Juni geschmeckt hat.

Ein paar Festivalgaranten, über die wir am Ende eines jeden Tages sehr dankbar waren, für Eure nächste Festival-To-Do-Liste:

  • Gummistiefel!!! Denn wenn auf das Wetter nicht Verlass ist, dann auf die Gummistiefel!
  • Regenjacke, ob als Einweg, oder in der praktischen kleinen Tasche als Parker
  • Gürteltaschen, für schnelles und sicheres griffbereites Geld, Feuerzeug, Smint etc...
  • Desinfektionsmittel, damit man zumind. ein bißchen reinlich bleibt,
  • Sonnencreme, wenn der Wettergott doch noch erbarmen hat,
  • Ohropax, es kann zuweilen sehr laut werden und man möchte ja nur gute Erinnerungen und keinen Tinnitus als Mitbringsel von einem Festival nach Hause bringen,
  • Feuschteeinwegtücher, wenn das Toilettenpapier mal wieder aus ist auf den Dixis,
  • Zwiebellook tragen, so ein Festivaltag kann von schönen 23-30 Grad zu bitter-kalt nassen 7 Grad abkühlen,
  • Sonstiges: Trillerpfeife, Fächer, (Fischer-)Mützen/Cappies, Seifenblasen, Neongesichtsstifte, Taschenlampe, etc....

Wie ihr vielleicht schon raus gehört habt, sind wir keine Festival Neulinge (4x Rock am Ring, 1x Nature One, 1x T in the Park und 1x Love Family Park), weshalb wir auch sagen können, dass das Southside mit eines der entspanntesten, friedlichsten und coolsten Festivals die wir bisher besucht haben ist. Bis auf ein - zwei Chaoten, waren alle super relaxed, mega höflich, egal in welcher Verfassung diese waren, und cool drauf.

Liebes Southside 2015, we had a blast!!!
Vielen Dank für die vielen schönen Stunden und tollen Erinnerungen !!

„Music gives a soul to the universe, wings to the mind, flight to the imagination and life to everything!“ Plato

Yours, GingerBee

Freitag, 19. Juni 2015

Do´s and Dont´s when selling at a flea market





Letztes Wochenende fand wieder ein Mädchenflohmarkt im Frankfurter Garten statt. Über dieses coole Event, das Mädchenherzen alle paar Monate höher schlagen lässt, haben wir bereits im Mai berichtet:(http://gingerbeeffm.blogspot.de/2015/05/ostend-madchenflohmarkt-frankfurt.html) .
Diesmal waren wir jedoch mit einem eigenen GingerBee-Stand selbst Teil des Flohmarktes. Yay!

Bei der Teilnahme an einem Flohmarkt, vor allem bei einem Mädchenflohmarkt, geht es nicht primär darum, am Ende des Tages finanziell einen großen Reibach gemacht zu haben. Okay zugegeben, es ist eine nette Begleiterscheinung. Das Verkaufen ist aber vor allem eine Befreiung, eine Art Detox für den Kleiderschrank.
Endlich bekommen die Teile, die viel zu lange ein tristes Dasein gefristet haben, ein neues Leben geschenkt. Zudem hat man auf dem beliebten Mädchenflohmarkt eine wundervolle Zeit, und es ergeben sich neue Bekanntschaften mit anderen Mädels.

Allerdings gibt es ein paar Do´s and Dont´s, die bei dem Verkaufen auf einem Flohmarkt beachtet werden sollten und die wir nach unseren Erfahrung von vergangenen Sonntag gerne mit Euch teilen möchten:

Don't:
  •  Alleine verkaufen! Ein Flohmarkt kann mit Aufbau und Abbau bis zu 8 Stunden dauern. Zwischen durch kommen menschliche Bedürfnisse, wie Nahrungsaufnahme und der Toilettengang zwangsweise auf. Ganz alleine einen Stand zu haben ist daher eine schlechte Idee. Es sollte jemand dabei sein, der auf den Stand aufpassen kann, 4x Augen sind besser als 2! Zudem macht es zu zweit gleich viel mehr Spaß!
  • Das Wetter unterschätzen! Egal ob kalt oder warm, wenn man sich bis zu 8 Stunden "da draußen" aufhält, kann die Wetterlage in der subjektiven Empfindung neue Extreme erreichen. Daher gilt: wenn es sonnig ist: Hut, Sonnenbrille, Schirm, Sonnencreme und viel Wasser; wenn es kalt ist: Dicke Pullis, Jacken, Überdachung und heiße Getränke in der Thermoskanne. Was bei jedem Wetter nie fehlen sollte sind Handdesinfektionsmittel, Taschentücher, ein Stuhl zum hinsetzen und etwas zum Essen&Trinken.
  • Den Preis zu hoch ansetzen. Oft geht man davon aus, dass Leute auf Flohmärkten feilschen wollen. Logische Konsequenz ist es, den Preis anfangs sehr hoch anzusetzen, um sich auf den Wunschpreis runterhandeln zu lassen, richtig? Nicht unbedingt. Wir haben eher die Erfahrung gemacht, dass ein zu hoher Anfangspreis die Leute abschreckt. Mädels lassen von dem Teil mit verzogener Miene ab, ohne überhaupt von der Möglichkeit des Verhandelns Gebrauch gemacht zu haben. Deswegen wäre unser Tipp: Preise nicht zu hoch ansetzen. Es sei denn es handelt sich um ein wirkliches Designerstück oder Ähnliches, was den Preis dann wieder rechtfertigt.
Do:
  • Be prepared. Vor dem Flohmarkt sollte der lieben Bank ein Besuch abgestattet werden, um genug Kleingeld dabei zu haben. Denn manche Ladies halten einem tatsächlich einen 50 Euro-Schein zur Bezahlung eines Drei-Euro-Tops  hin. Wir kamen mit jeweils 15 Euro (insg. 30) in 1, 2 Euro-, und 50 Cent-Münzen, aus. Damit man das ganze Kleingeld auch immer griffbereit hat, bieten sich eine Gürteltaschen an. Diese sind praktischerweise sogar gerade voll im Trend und können sogar ganz nebenbei das Outfit aufpeppen.
  • Musik mitbringen. Nicht ohne Grund spielt jeer mehr oder minder gute Laden heutzutage Musik ab. Manche stellen sogar gleich einen DJ ein. Daher kann man schon die Lieblingsplaylist laufen lassen. Allerdings sollte die Lautstärke schon noch ein Handeln ohne Pantomime zulassen.
  • Produktplatzierung: Welchen Eindruck möchtest du hinterlassen: Wühltisch wie bei KIK oder Designerlabel von der Stange? Wir hatten uns für 2 Kleiderstangen und einen Tisch entschieden. Auf Kleiderstangen sieht die Ware gleich besser und ordentlicher aus. Auf dem Tisch hatten wir Schmuck, Kopfbedeckungen oder Schals platziert. Immer wieder geordnet, sollte mal ein "Orkan" vorbei gehuscht sein. Reizüberflutungen bringen keinem etwas. Deshalb auch nicht alles zu voll hängen oder legen. Lieber ein paar Dinge austauschen nach der Zeit oder nachlegen, wenn das ein oder andere Teil nach Verkauf Platz für neues geschaffen hat. Bei Schuhen immer nur einen rausstellen, den anderen im Hintergrund behalten. Als Alternative zu einer Kleiderstange, kann eine angebrachte Schnur und sogar Haken oder Wäscheklammern dienen. Aber auch hier wieder: Vorsicht vor der Reizüberflutung.
  • Mit Liebe dekorieren. Es macht einen wesentlichen Unterschied, ob an einem Stand einfach alles "hingeknallt" wurde, oder ob sich jemand Zeit genommen und Gedanken gemacht hat. Eine schöne Tischdecke auf dem Tisch, sowie eine Wimpel-Girlande oder vielleicht sogar Blumen machen direkt viel mehr her. Eine hübsche Umgebung lässt auch die Kleidung direkt nach mehr aussehen.
  • Einen Spiegel aufstellen. Wir würden wohl nicts mehr im Zara, H&M und Co. kaufen, wenn diese alle Spiegel abhängen würden... Das Gleiche gilt für einen Flohmarkt. Einen Pulli sollten die Mädels schon einmal überziehen dürfen und sich dann auch betrachten können. Und wenn doch kein Spiegel zur Hand ist oder nicht groß genug (Mantel oder so), dann kann die Freundin oder der Verkäufer auch mal ein  Foto mit dem Smartphone machen.
  • Tüten mitbringen. Wenn ein Flohmarkt ansteht, können im Vorfeld schon gut alle möglichen Tüten gesammelt werden, damit dann am Tag des Flohmarktes die Schmuckstücke praktisch verpackt und geschützt mit ihrem neuen Besitzer davonziehen können.
  • Spaß haben! Das ist das Allerwichtigste! Eine positive Einstellung und Spaß bei der Sache.

Und beides hatten wir.
Vielen Dank nochmal an das Mädchenflohmarkt Frankfurt Team an dieser Stelle.

Der nächste Mädchenflohmarkt Frankfurt im schönen Frankfurter Garten findet am 05. Juli 2015 von 12-17 Uhr statt.

Vorbei schauen oder sogar mitmachen, schaut einfach vorbei auf: https://de-de.facebook.com/pages/M%C3%A4dchenflohmarkt-Frankfurt/151876841586781

Viel Spaß dabei, ob als Verkäufer oder Besucher.

Yours, GingerBee


Montag, 18. Mai 2015

Bahnhofsviertel: Plank und Hai Au Karaoke



Es gibt Abende an denen will man die vergangene Woche einfach nur hinter sich lassen. Dieser theatralische Wunsch kann dabei ganz unabhängig davon bestehen, wie lang oder kurz die jeweilige Woche auch gewesen sein mag. Kontraproduktiv wäre in diesem Fall eine logistisch überfordernde Abendplanung. Ein bewährter Klassiker der Nacht ist die einzige sichere Wahl für solche Abende. Das Bahnhofsviertel mit seinen sprießenden Szenebars & -clubs ist mittlerweile zu einer solchen Institution geworden. Sicher ist, dass dort immer etwas los ist. Hinzu kommt die Verlockung der Ungewissheit und der damit verbundenen Hoffnung für die Nacht: Niemand weiß wohin einen der Abend im Bahnhofsviertel führt. Von einem Undergroundclub bis hin zu einem Striplokal steht hier alles auf der Menükarte.

Vergangenen Mittwoch musste die letzten Wochen verdrängt werden: Unser Hoffnungsträger der Nacht war das "Plank" im Bahnhofsviertel - in der Elbestraße 15, Ecke Elbestraße/Münchener Straße, 5-7 Gehminuten vom Hbf oder der Haltestelle Willy-Brandplatz entfernt.

Das Plank bedient mit seiner Doppelidentität als Café am Tag und Bar by Night, jedes Klischee einer neu modischen "Hipsterlocation": Puristische Einrichtung, minimale Lichtquellen, klare und überschaubare Getränkekarte, viele Bärte hinter der Theke, Hocker und Klappstühle als Sitzmöglichkeiten. Nur das altbekannte Klemmbrett fehlt...
Wo es an kalten Abenden Indoor doch recht eng werden kann, kommt es an lauen Sommerabenden zu einer großen Ansammlung von Menschen im Innen- und Außenbereich. Das am Eingang angebrachte Schild "Ab 22 Uhr bitte leise sein..." wird dann auch nur noch als gut gemeinter Vorschlag verstanden. Denn mit voranschreitender Stunde breiten sich die Gäste großzügig auf dem Gehweg aus. Der Bordstein wird kurzerhand zur tiefergelegten Sitzbank und abgestellte Fahrräder mit Kindersitzen zu Taschenhalter umfunktioniert.
Kurz um: Die Plankszene erobert an solchen Abenden erfolgreich das komplette Gebiet des umliegenden Trottoirs und wird eins  mit der Szene vor dem "Yok Yok" Kiosk.

Vergangen Mittwoch waren wir Teil des Eroberungskommandos. Dank vermehrtem Gin Tonic Konsum stieg die Laune kontinuierlich. Und bald stellte sich die unweigerliche Frage "Wo geht's als nächstes hin!?" Bei der Wahl der nächsten Location hatte wohl auch der Gin Tonic seine Finger im Spiel. Ein Blick ringsum. Wir sahen ein Schild in Wurfnähe des Planks. Alles was wir lesen können war:"Karaoke" und "Bar". Aber das war auch alles was wir verstehen mussten. Los ging es in den Keller zu Hai-Au Restaurant Karaoke Bar, Münchener Straße 35.



Das Publikum war ausnahmslos asiatisch - Bis wir kamen. Mit den Worten "Kommt rein, wir haben auch Helene Fischer!" wurden wir empfangen. Unsere Nationalität scheint uns buchstäblich auf der Stirn tätowiert zu sein.
Auf den Tischen lagen gefühlt 100 Karaokebücher, allesamt in asiatischen Schriftzeichen. Der Besitzer hatte unsere leicht verwirrten und durstigen Blicke schnell entlarvt, woraufhin wir prompt einen Pitcher Bier und ein Sortiment an englischsprachigen Karaokebüchern erhielten. Nun konnte uns nichts mehr aufhalten.
Zu unserer 6-köpfigen Crew gesellten sich schnell weitere 20 singwütige Karaoke-Liebhaber dazu. So sangen wir - auch ohne Mikrofon - aus voller Seele laut "Quit playing games with my heart" von den Backstreet Boys, "Rollin' " von Limp Bizkit oder "Wonderwall" von Oasis im Chor mit.

Bevor wir uns versahen hatte die Stunde 4 Uhr geschlagen und unsere Stimmbänder waren schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Es war allerhöchste Eisenbahn sich ins nächste Taxi zu schwingen und die Heimfahrt anzutreten. Zuhause bekamen wir Dank der Lieferando-App mit drei Klicks nur kurze Zeit später auch noch den verdienten Lohn eines jeden Karaoke-Perfomers: einen fettigen Burger!

Wer hätte diese ereignisreiche Nacht zu Beginn des Abends ahnen können?

Danke, Frankfurter Bahnhofsviertel!

Until next time...

"... because maybe, you gonna be the one that saves me...."

Yours, GingerBee

P.S. Wir haben nichts gegen Hipster... manchmal sagt man uns nach, wir wären selbst welche... aber nur manchmal...

Montag, 11. Mai 2015

Not just A-nother Party



So it is birthdayseason for GingerBee!
We were born just 2 days apart... und das bedeutet: Megasause!
Es folgt die GingerBee-Checkliste, damit eine Party auch wirklich eine Megasause wird und "not-just-A-nother-Party".

Location:
Klar haben wir da alle die ein oder andere mega Idee von der perfekten Location im Kopf. But lets just face it: if you ain't a millionaire or celebrating something more (Wedding) or less special (Turning 30) you will mostlikely end up with ONE Location: Your home!
Und das ist auch okay so. Nicht nur, weil man dann endlich keine Ausrede mehr hat, die Butze vorher bzw. definitiv danach gründlich zu putzen. Man kann der Feier auch seinen ganz eigenen Touch verleihen. In der Vorbereitung sollten aber besonders zerbrechliche Dinge, insbesondere der schöne Schi-Schi, in Sicherheit gebracht werden. Ein empfindlicher Boden oder eine teure Couchgarnitur kann auch mit einem alten Teppich oder einer Decke vor dem Partyzirkus geschützt werden.
Außerdem sollte an die lieben Nachbarn gedacht werden. Damit auch der zart besaiteste Nachbar noch genug Zeit zur Flucht hat, sollte mit etwas Vorlauf mittels eines Aushangs an der Eingangstür und einer kleinen Notiz  in den Briefkästen auf die Sause hingewiesen werden.
Sonst steht vor der Party natürlich noch dekorieren an...aber dazu später mehr unter dem Punkt: Partygadgets.

Drinks:
First and foremost: Wenn es um Alkohol geht, gilt: Mehr ist immer Mehr! Und zudem auch besser!
Denn wer am Ende doch zuviel übrig hat: Die nächste Party kommt bestimmt!
Angst vor zu viel Schlepperei ist auch keine Ausrede mehr, um an Getränken zu sparen. Die Zeiten, in denen Gastgeberinnen in Highheels und Bleistiftrock versuchten möglichst viele Getränke das Treppenhaus hoch zu schleppen, sind mittlerweile passé. Supermarktketten, wie z.B. Rewe (https://www.rewe.de), liefern für einen kleinen Aufschlag fast alle Getränke die Treppen hoch und bis vor den eigenen Kühlschrank.
Wichtigste Frage ist jedoch: What kind of drinks soll es geben? Die Antwort darauf, muss sich wie jede Party-Frage danach richten, wer zur Feier kommt, was die überhaupt mögen und wie die Party aussehen soll.
Nach jahrelanger eigener Feldstudie sehen wir es als belegt an, dass der Eskalationsgrad einer Party mit dem Prozentanteil des Alkohols in einer Wechselwirkung steht. Soll es wild werden, bedeutet dies: Go for the hard stuff. Hoch im Kurs stehen bei uns derzeit der Klassiker Gin-Tonic und auch Moscow Mule (= Wodka, Gurke, Gingerbeer oder auch Gingerale). Ein Grundstock an Bier ist jedoch, um insbesondere die männlichen Gäste glücklich zu machen, nie verkehrt. Ein Sekt, oder wer es etwas edler mag Crémant oder Champagner, ist super zum Anstoßen bei der Begrüßung. Insgesamt kann das Flüssigbuffet aber alles hergeben, was die Leber begehrt und die Geldbörse zulässt.
Was aber auf gar keinen Fall fehlen darf, ist genügend EIS! Cubes or Crushed. Am besten beides!
Denn warme Getränke verderben die Laune... und schlechte Laune gibt's wo anders, aber nicht bei uns.




Food:
Wenn man sich erstmals auf der Zielgeraden der scary 30 befindet, reicht es lange nicht mehr nur ein paar Tüten von Salzbrezeln und Chips für den Food-suply der Party aufzureißen. Von gutem Essen kann alles abhängen: Die Grundlage, die Laune, und somit die ganze Party.
Hier ein paar easy Kreationen um in kurzerhand ein leckeres Partybuffet auf die Beine zu stellen:

Französische Tarte
Die Nichtvegetarier, die es noch gibt, lieben diesen französischen Fleischkuchen.
Zutaten: 2 Blätterteige (fertig), 500 Gramm Hackfleisch, eine halbe Schalotte, viele Kräuter (am Besten eine tiefgefrorene Packung), eine Packung Pilze, etwas Butter, 3 Eier und ein Eigelb.
Eine Kuchenform mit Butter ausstreichen und mit Blätterteig auslegen. Den Ofen auf 170 Grad vorheizen.
Hackfleisch, geschnittene Schalotte, Pilze und Kräuter mit 3 Eiern vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Masse in die ausgelegte Kuchenform füllen und mit weiterem Blätterteig verschließen. Eigelb auf den Blätterteig streichen. Das Ganze für eine Stunde in den Ofen.

Rolls
So simpel. Kommt aber wie ein professionelles Kanapee daher.
Zutaten: Pfannkuchen-Zutaten, aber ohne Zucker (Eier, Mehl, Wasser, etwas Öl), und Belag für die Rollen (unsere hatten Frischkäse, Schnittlauch, Hühnchenbrust, Rucola und Chiliflocken) und Zahnstocher. Dünne Pfannkuchen backen und abkühlen lassen. Sie danach mit Frischkäse und allen Zutaten für den Inhalt der Rolle belegen. Den Pfannkuchen rollen und in kleine Stücke schneiden. Die einzelnen kleinen Rollen mit Zahnstochern durchstechen. Et voilà!

Viva la Mexico
Ganz einfach kann man es sich mit Tacos und einer selbst gemachten Guacamole machen. Das schmeckt fast allen, bedeutet noch nicht einmal den Herd anzuwerfen, hat aber viel mehr Stil als einfache Chips mit Fertigdip.
Einfach 3 Avocados, einen Becher Creme fraiche, etwas Zitronensaft, Salz, weißen Pfeffer und etwas Knoblauchpulver vermengen und fertig ist der Dip.

Der Allrounder: Pizzaschiffchen
Zutaten: Fertig-Pizzateig, Pizzasauce, Mozzarella, Belag nach Wunsch und frischer Basilikum. Pizzateig in mundgerechte Stücke zurecht schneiden und nach Gusto belegen. Für die Backzeit grundsätzlich auf die Anleitung des Pizzateig-Herstellers hören, aber die Schiffchen im Auge behalten. Da es sich nicht mehr um eine große fette Pizza handelt, kann es sein, dass die Schiffchen kürzer brauchen. Im Anschluss noch etwas frischen Basilikum auf den Stücken verteilen.


Playlist:
Die Playlist benötigt definitiv am meisten Aufmerksamkeit und Vorbereitung. Meist fangen wir schon Wochen vorher mit dem Zusammenstellen der Playlist an. Am einfachsten ist es ein paar Lieblingsplaylisten von z.B. Spotify nach tauglichen Partyknallern zu durchforsten oder jedes mal wenn man zufällig ein gutes Lied hört dieses sofort zu der Partyplaylist hinzuzufügen.
Ob man die Party nun von den Backstreet-Boys oder Blumentopf beschallen lässt, hängt wieder total von den Gästen und deren Geschmack ab.
Auch wenn Barney (HIMYM) es anders sehen mag, gehen wir davon aus, dass sich eine Playlist bis zu dem Höhepunkt der Party steigern sollte. Für den Einstieg eignet sich, was aktuell gefällt. Später sollten jedoch die Klassiker und Knüller ausgepackt werden. Es gibt eine simple Rechen-Formel, um zu bestimmen, welche Musik auf dem Höhepunkt der Party wahrscheinlich für ein Mitgrölen der Partygäste sorgen wird. Derzeitiges Alter im Jahr 2015 minus Abstand zur Teenagerzeit = Jahreszahl der Party-Musik. Die Musik, die wir in Teenagertagen rauf und runter hörten, geht uns auch heute noch durchs Mark. Deswegen singen heute 28-jährige Anzugsträger "Quit playing games with my heart" bühnenreif um 1 Uhr nachts mit. Auch wenn sie dies am nächsten Morgen unter dem Eindruck der wiedererlangten Nüchternheit nicht mehr zugeben wollen.

Das I-Tüpfelchen: "Partygatgeds":
Für die allgemeine Belustigung sorgen Fun-Partygatgeds. Diese gibt es u. a. bei Tedi, Xenos, in jedem Spiel-und Partyladen um die Ecke oder am bequemsten bei amazon.com. (Inspiration findet man hier: http://www.amazon.de/s/ref=a9_asc_1rh=i%3Aaps%2Ck%3Aparty+zubeh%C3%B6r&keywords=party+zubeh%C3%B6r&ie=UTF8&qid=1431334471.)
Zu den Partygatgeds gehören neben den obligatorischen Dekoartikeln, wie Luftschlangen und Luftballons (Finger weg von Konfetti... die Sauerei am nächsten Tag und z.T. auch Wochen später ist nicht auszuhalten), auch ein buntes Discolicht und die Authentic American Red Cups.
Als Icebreaker bekommt jeder zur Zwangsbeglückung gleich ein Partyitem übergeben. Dieses Jahr waren es Partyhüte, Tiermasken und Neonknickleuchtbänder, die als Arm-, Hals- oder Kopfschmuck for dancing through the night fungierten.
Wem das immer noch nicht reicht, stellt die bewährten Partygaranten "Looping Louie" und den alten Klassiker "Twister" auf und die Party kann losgehen!

Hyper Hyper!

Yours GingerBee

P.S. And don't forget to take pictures throughout the night, than: „all the crazy shit I did tonight... those will be the best memories!!“ Memories by David Guetta feat. Kid Cudi